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MSC führt Treibstoffzuschlag für Routen zwischen Europa, Kanada und Mexiko ein

10. März 2026

Die Reederei Mediterranean Shipping Company (MSC) hat die Einführung eines Treibstoffzuschlags (Emergency Fuel Surcharge, EFS) angekündigt, der sich direkt auf die Handelsrouten zwischen Europa und Mexiko sowie Kanada auswirkt, wie Frutas de Chile berichtet.


Bildquelle: Unsplash

Die Maßnahme, die am 23. März 2026 in Kraft tritt, sieht differenzierte Tarife je nach Transportart vor:

Standardcontainer: 150 USD pro TEU. 

Kühlcontainer (Reefer): 350 USD pro TEU. 

Dieser Zuschlag gilt für alle Sendungen aus Häfen im westlichen Mittelmeer, der Adria und Nordeuropa (einschließlich Großbritannien und der skandinavisch-baltischen Region) mit Ziel Kanada und Mexiko. 

Die Ankündigung erfolgt in einer Zeit hoher Volatilität der Energiepreise, die durch geopolitische Spannungen im Nahen Osten noch verschärft wird. 

MSC hat mitgeteilt, dass diese Notfallanpassungen notwendig sind, um den erheblichen Anstieg der Treibstoffkosten zu decken, der nicht durch die üblichen Standardanpassungsfaktoren (BAF) gedeckt werden kann. 

Das Unternehmen wies außerdem darauf hin, dass aufgrund der Sicherheitslage an kritischen Punkten wie der Straße von Hormus ähnliche oder sogar höhere Gebühren auf anderen globalen Routen erhoben wurden.

Beispielsweise erreichten die Zuschläge auf Routen zwischen Europa und dem südlichen Afrika bis zu 60 USD pro Standard-TEU und 90 USD für Kühlcontainer.

MSC bittet seine Kunden dringend, sich für detaillierte Informationen darüber, wie sich diese Gebühren auf ihre aktuellen und zukünftigen Buchungen auswirken, an ihre lokalen Niederlassungen zu wenden.


Quelle: FrutasdeChile.cl

 

Veröffentlichungsdatum: 10.03.2026

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