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„Sonniges Frühlingserwachen - Spargelstangen sprießen kraftvoll und üppig“

VSSE: Optimale Startbedingungen - Spargelernte im Südwesten Mitte März

06. März 2026

Dank des trockenen Herbstes und des kalten Winters konnten die Spargelpflanzen viel Energie einlagern. Durch den Temperatursprung von kalten Februartagen zu sehr sonnigen und recht warmen Frühlingstagen hat das Edelgemüse nun den Anreiz bekommen, kräftig zu sprießen. 


Foto ©  VSSE / Christoph Göckel

Mit den ersten Spargelstangen ist bereits Mitte März im Südwesten Deutschlands zu rechnen. Nennenswerte Erntemengen wird es ab dem 20. März zum kalendarischen Frühlingsbeginn geben. 


Foto ©  VSSE / Christoph Göckel

Je nach Anbauart und Verfrühungsgrad wird es auch im Nordwesten Deutschlands bereits in diesem Zeitraum den ersten Spargel geben.

Die Ostertage werden dann richtig zum Spargelfest, denn Spargelliebhaber und -liebhaberinnen werden aus dem Vollen schöpfen können.


Foto ©  VSSE / Jürgen Rösner

Optimale Startbedingungen für Deutschlands Lieblingsgemüse

„Der trockene Herbst und sehr kalte Wintertage haben bei den Spargelpflanzen für eine optimale Energiespeicherung, eine gute Erholungsphase und gutes Wachstum gesorgt. Mit dem gefühlten Sprung vom Winter in den Sommer treiben die Spargelstangen nun üppig aus“, resümiert Spargelanbauberater Dr. Ludger Aldenhoff.


Foto ©  VSSE / Jürgen Rösner

Mit der unerwartet schnellen Erwärmung des Damms können wir mit einem Turbostart rechnen. Wenn es mit der Ernte los geht, dann wird es richtig losgehen. Zu Ostern erwarten wir ausreichend Spargel für alle“, so Dr. Ludger Aldenhoff.


Foto ©  VSSE / Jürgen Rösner

Auch Simon Schumacher, Geschäftsführer und Vorstandssprecher des Verbandes Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer e.V. blickt der Spargelsaison optimistisch entgegen: „Nach unseren Erfahrungen der letzten Jahre wird die Qualität der Spargelstangen unter den Witterungsbedingungen sehr gut sein. Es wird also wieder eine sehr genussvolle Spargelsaison werden.“


„Tag des Deutschen Spargels“ 2025. (Foto © Netzwerk der Spargel- und Beerenverbände e.V.)

„Tag des Deutschen Spargels“ am 5. Mai 2026

Zum vierten Mal wird es am Dienstag, 5. Mai 2026, bundesweit den „Tag des Deutschen Spargels“ geben. Mit diesem Aktionstag will die Branche auf das wichtige erste Gemüse in Deutschland aufmerksam machen. 

Kunden und Kundinnen erhalten an den Spargelständen und in den Hofläden bei ihrem Spargelkauf eine kleine Überraschung. 

Weitere Informationen


Foto ©  VSSE / Jürgen Rösner

Rückblick auf die Saison 2025

Laut dem Statistischen Bundesamt fiel die Spargelernte 2025 deutschlandweit mit einer Erntemenge von 104 920 Tonnen um 3,9 Prozent geringer aus als im vergangenen Jahr. 

In den vergangenen sieben Jahren konnten durchschnittlich rund 114 520 Tonnen Spargel pro Jahr geerntet werden. 2025 lag damit die Erntemenge 8,4 Prozent unter diesem Durchschnitt. 

Die im Ertrag stehende Spargelanbaufläche hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 19 764 Hektar um rund 3 Prozent auf 19 218 Hektar verkleinert.


Bildquelle: Pixabay

Der Ertrag wies mit 5,4 Tonnen pro Hektar gegenüber 2024 einen sehr leichten Rückgang um 1,3 Prozent auf. In Deutschland gab es im vergangenen Jahr insgesamt 1 349 Spargelanbaubetriebe (2024: 1 357 Betriebe), die insgesamt 22 484 Hektar Anbaufläche (inklusive Junganlagen) bewirtschafteten. 

Die um 1,5 Prozent kleinere Anbaufläche als 2024 und der Spargelanbauern um 0,6 Prozent zeigen, dass sich der Rückgang in der Spargelbranche verlangsamt.


Foto ©  VSSE / Christoph Göckel

Regional, nachhaltig und fair

Laut der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) lag der Selbstversorgungsgrad in Deutschland bei Spargel im vergangenen Jahr bei 82 Prozent. 

Damit ist weißer Spargel eine der wenigen Gemüsearten, die zu diesem hohen Grad in Deutschland erzeugt und auch verzehrt werden. 


Foto ©  VSSE / Christoph Göckel

Der Kauf von heimischem Spargel sichert nicht nur die Selbstversorgung im eigenen Land, sondern ist auch nachhaltig und fair.

Die kurzen Transportwege sparen eine Menge CO2 ein. Laut dem Öko-Institut e.V. in Freiburg verursacht per Flugzeug importierter Spargel aus Peru rund 11 kg CO₂ Äquivalente (CO₂e)* pro Kilogramm. 

Das ist ein 27fach größerer Fußabdruck im Vergleich zu 1 kg in Deutschland produzierten Spargel (0,4 kg CO₂ Äquivalente pro 1 kg Spargel). 

32 Prozent des Spargels werden laut dem peruanischen Institut für Spargel und Gemüse IPEH auf dem Luftweg importiert.

*Verschiedene Treibhausgase in die Wirkung von Kohlendioxid (CO2) umgerechnet – Quellen: 

 

Veröffentlichungsdatum: 06.03.2026

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