Spanische Erdbeeren wirken sich bereits stark auf den deutschen Markt aus
Das gute Wetter hat die Erdbeerproduktion in Huelva gefördert und laut der Regionalregierung (Junta) von Andalusien sind seit der 2. Hälfte der 8. Woche (16. bis 22. Februar) „die ersten lang ersehnten spanischen Erzeugnisse auf dem deutschen Markt eingetroffen“.
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Der Aufschwung bei dem Angebot an der Quelle hat zu einem Absatzanstieg auf dem deutschen Markt geführt, wo Erdbeeren aus Huelva an Wert gewinnen, berichtet FyH.es.
So erreichten spanische Erdbeeren in der 8. Kalenderwoche auf den deutschen Großhandelsmärkten einen Durchschnittspreis von 6,54 EUR/kg, 3 % mehr als in der Vorwoche.
Das spanische Produkt konkurriert in Deutschland mit italienischen und griechischen Erdbeeren, wobei die Preise für die spanischen Erdbeeren in dem gleichen Zeitraum gestiegen sind, während die Preise der beiden anderen Herkunftsländer gesunken sind.
So kosteten italienische Erdbeeren in der 8. Kalenderwoche 7,66 EUR/kg, verglichen mit 8,01 EUR/kg in der 7. Kalenderwoche. Griechische Erdbeeren kosteten 7,40 EUR/kg, verglichen mit 7,69 EUR/kg in der Vorwoche, wie aus dem aktuellen Monitoring-Bericht der Beerensaison der Junta von Andalusien hervorgeht.
Die Saison kommt in Schwung
Wäre es eine normale Saison gewesen, so die andalusische Regierung, „läge die Erdbeerernte bereits bei fast 20 % der erwarteten Gesamtmenge“. Diese Zahl „weicht jedoch von der Realität ab“.
Angesichts dieses Saisonstarts deutet alles darauf hin, dass „die Saison, sofern Wetter und Marktlage es zulassen, verlängert wird, um einen Teil der entstandenen Mengenverluste auszugleichen.“
Quelle: FyH.es
Veröffentlichungsdatum: 05.03.2026