Spanische Regierung bewilligt nach der Sturmserie 2,874 Milliarden EUR an Hilfen für den Agrarsektor
Der spanische Ministerrat genehmigte ein außerordentliches Hilfsprogramm des Landwirtschaftsministeriums mit einem Gesamtbudget von 2.874,1 Millionen EUR für Landwirte, Viehzüchter, Fischer und Aquakulturbetriebe in Andalusien und Extremadura, berichtet Hortoinfo.es.
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Andalusien und Extremadura sind den am stärksten betroffenen autonomen Gemeinschaften mit den höchsten Schadenszahlen durch die heftigen Stürme im letzten Monat.
Neben direkten Hilfen und Subventionen für die Instandsetzung von Straßen und landwirtschaftlicher Infrastruktur sowie für die Wiederherstellung von Bewässerungssystemen umfasst das Programm fiskalische Maßnahmen – Befreiung von der Grundsteuer (IBI) für ländliche Gebiete, Senkung der Einkommensteuersätze (IRPF) – und arbeitsmarktpolitische Maßnahmen – Reduzierung der Arbeitstage von 35 auf 5.
Die Sturmserie hat erhebliche Ernteausfälle und Schäden in der Landwirtschaft verursacht, was bedeutende wirtschaftliche Folgen hat.
Direkte Hilfen ohne Bürokratie
Der Maßnahmenplan sieht 2,174 Milliarden EUR an direkten Hilfen für 619 Gemeinden in Andalusien und Extremadura vor.
Diese Hilfen werden automatisch gewährt, ohne dass die Empfänger Anträge stellen müssen. Konkret beinhaltet er Subventionen zum Ausgleich von Einkommensverlusten (2,121 Milliarden EUR) für landwirtschaftliche Betriebe, die in dem regionalen landwirtschaftlichen Betriebsregister eingetragen sind. Die Hilfen, die zwischen 5.000 EUR und 25.000 EUR liegen, entsprechen 30 % des in der letzten Steuererklärung angegebenen landwirtschaftlichen Einkommens.
Landwirte mit einer landwirtschaftlichen Versicherung erhalten zusätzlich 43,1 Millionen EUR an direkter Hilfe, ohne einen Antrag stellen zu müssen.
Quelle: Hortoinfo.es
Veröffentlichungsdatum: 20.02.2026