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Inflationsrate Januar 2026 +2,1 % – Preiserhöhung bei Obst (+6,1 %) im Vergleich zum Vorjahresmonat

18. Februar 2026

Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag im Januar 2026 bei +2,1 %. Im Dezember 2025 hatte sie +1,8 % betragen und zuvor im November und Oktober 2025 jeweils +2,3 %. 


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"Die Teuerung der Verbraucherpreise insgesamt hat sich zum Jahresanfang verstärkt", sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes (Destatis). 

"Vor allem verteuerten sich Nahrungsmittel im Januar stärker als in den vorangegangenen Monaten. Von September bis Dezember 2025 hatte der jeweilige Preisanstieg bei Nahrungsmitteln noch unterhalb der Gesamtteuerung gelegen. Darüber hinaus wirkt sich der Preisauftrieb bei Dienstleistungen auch im Januar erhöhend auf die Inflationsrate aus." 

Gegenüber dem Vormonat Dezember 2025 stiegen die Verbraucherpreise im Januar 2026 um 0,1 %.

Nahrungsmittel verteuerten sich mit +2,1 % gegenüber Januar 2025 deutlich stärker als in den Vormonaten

Die Preise für Nahrungsmittel waren im Januar 2026 um 2,1 % höher als im Vorjahresmonat, nach +0,8 % im Dezember 2025. Damit legte der Preisauftrieb zu, von September bis Dezember 2025 hatten sich Nahrungsmittel binnen Jahresfrist unterdurchschnittlich verteuert. 

Im Vergleich von Januar 2026 zu Januar 2025 bleibt die Preiserhöhung bei Obst sowie Fleisch und Fleischwaren auffällig. Für Obst (+6,1 %) mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher spürbar mehr bezahlen als ein Jahr zuvor. 

Günstiger hingegen wurden einige Nahrungsmittel des täglichen Bedarfs wie Kartoffeln (-10,1 %) und Molkereiprodukte (-3,5 %).

Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie bei +2,5 %

Die Inflationsrate ohne Energie und die Inflationsrate ohne Berücksichtigung von Nahrungsmitteln und Energie, häufig auch als Kerninflation bezeichnet, lagen im Januar 2026 jeweils bei +2,5 %. 

Beide Kenngrößen verdeutlichen, dass die Teuerung in anderen wichtigen Güterbereichen weiterhin überdurchschnittlich hoch war.

Waren verteuerten sich gegenüber Januar 2025 um 1,0 %

Waren insgesamt verteuerten sich von Januar 2025 bis Januar 2026 um 1,0 %. Neben den Nahrungsmitteln (+2,1 %) wurden auch einige andere Waren deutlich teurer, insbesondere alkoholfreie Getränke (+6,8 %, darunter Kaffee, Tee und Kakao: +18,2 %). 

Preise insgesamt stiegen gegenüber dem Vormonat um 0,1 %

Im Vergleich zum Dezember 2025 stieg der Verbraucherpreisindex im Januar 2026 um 0,1 %. Die Preise für Nahrungsmittel insgesamt stiegen binnen Monatsfrist um 1,0 %, vor allem zogen die Preise für frisches Gemüse (+6,1 %) an. 

 

Quelle: Destatis

Veröffentlichungsdatum: 18.02.2026

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