Auch der Spargel in Sevilla leidet unter dem Regen
Der grüne Spargel in Sevilla ist von dem Regen beeinträchtigt und sein Erscheinen verzögert sich. Der Regen hat ganz Andalusien getroffen und der Guadalquivir-Fluß ist in mehreren Teilen Spaniens, darunter auch in Sevilla, über die Ufer getreten, berichtet FyH.
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Daher sind die Frühjahrskulturen im Jahr 2026 negativ beeinflusst, wobei Spargel als erstes betroffen ist. In Sevilla gibt es 520 Hektar Spargelanbaufläche mit einer Gesamternte von etwa 3.000 Tonnen grünem und weißem Spargel. Die Firma Frupal ist der führende Lieferant in Sevilla.
Frupal ist das europäische Unternehmen, das Jahr für Jahr den ersten grünen Spargel des Kontinents anbietet. 2026 wird es nicht anders sein, aber die Regenfälle haben „in Sevilla großen Schaden angerichtet“, erklärt Alonso Navarro, Geschäftsführer von Frupal.
„Die konstante Feuchtigkeit, der Lichtmangel, die Bodensättigung und obendrein die Windstärke haben eine schwere Krise nur noch verschärft, nicht nur bei den Dauerkulturen oder den bereits angebauten, sondern auch bei den noch kommenden“, erklärt der Geschäftsführer von Frupal.
Spargel gehört zu den betroffenen Kulturen und auf den überschwemmten Feldern „ist der Verlust von Mutterpflanzen absehbar, was die Fortsetzung der Ernte in Frage stellt“, erklärt Navarro.
Die Felder sind zwar nicht überschwemmt, aber gesättigt, was zu Verzögerungen führen wird. „Der übermäßige Unkrautbefall und der eingeschränkte Zugang zu den Feldern werden die Vorbereitung und Ernte beeinträchtigen. Das volle Ausmaß der Schäden wird sich jedoch erst zeigen, wenn sich die Lage normalisiert hat und wir sehen, wie sich die Felder entwickeln“, bemerkt der Geschäftsführer von Frupal.
„Vor Beginn der Ernte sind eine regenfreie Periode und möglichst niedrige Temperaturen erforderlich, doch beides ist nicht garantiert“, schließt Navarro.
Quelle: FyH.es
Veröffentlichungsdatum: 16.02.2026