fruchtportal.de

Serie von Stürmen lähmt weiterhin die andalusische Zitrussaison

12. Februar 2026

Die Zitrussaison in Andalusien ist aufgrund der Sturmserie, die die Region in den letzten Wochen getroffen hat, zu einem Stillstand gekommen. Regen verhindert die Ernte und führen zu Staunässe und übermäßiger Feuchtigkeit in den Früchten. Die Bestände in den Lagern sind bereits minimal, so berichtet FyH.


Bildquelle: Pexels

Der jüngste „Wöchentliche Zitrusbericht“ der andalusischen Regionalregierung weist darauf hin, dass „starke und intensive Regenfälle“ einerseits die Ernte zum Erliegen bringen und andererseits Staunässe und übermäßige Luftfeuchtigkeit in den Plantagen verursachen.

„In bestimmten Gebieten des Guadalquivir-Tals stehen die Plantagen unter Wasser“, erklärt die Regierung und betont, dass „die Menge der durch die Feuchtigkeit beschädigten Früchte zunimmt“.

Zudem fallen Früchte aufgrund der starken Winde ab, die verbleibenden Früchte reifen am Baum weiter. Die Folge sind „minimale“ Lagerbestände und Preise, die weiterhin höher sind als in früheren Saisons sind.

In Anbetracht dessen erreichten Orangen in der letzten Januarwoche (KW 5) einen Durchschnittspreis von 0,38 EUR/kg am Baum, 35,2 % höher als der Durchschnitt der Erntejahre 2020/21 bis 2024/25. Mandarinen wurden für hingegen für rund 0,76 EUR/kg verkauft, 33,8 % mehr. 

Zitronen haben sich im Preis verdoppelt und kosten nun 0,50 EUR/kg am Baum. 

Ende Januar erreichten Orangen 0,97 EUR/kg, Mandarinen 1,35 EUR/kg und Zitronen 0,97 EUR/kg.

 

Quelle: FyH.es

 

Veröffentlichungsdatum: 12.02.2026

Fruchtportal © 2004 - 2026
Online Fachzeitschrift für den internationalen Handel mit frischem Obst und Gemüse