Interpoma Congress 2026: Zwei Wissenschaftstage im Spannungsfeld von Anwendungstechniken und internationalen Entwicklungsszenarien
Der Interpoma Congress steht vom 26. bis 27. November in der Messe Bozen erneut als Plattform für den technisch-wissenschaftlichen Austausch der internationalen Apfelbranche auf dem Programm.
Foto © Interpoma
Im Rahmen der 14. Auflage von Interpoma, der einzigen internationalen Messe der Apfelbranche (25. bis 27. November in Bozen), steht der Interpoma Congress erneut als Highlight auf dem Programm, das sich mit dem aktuellen Stand der Wissenschaft und Technik in der internationalen Apfelwirtschaft befasst.
Der Kongress findet am zweiten und dritten Messetag - Donnerstag, 26. November und Freitag, 27. November - statt und setzt konsequent den Kurs fort, der in den letzten Jahren eingeleitet wurde und stark auf Inhalte, Anwendungsziele und einen internationalen Blick auf die aktuellen Transformationen in der Branche ausgerichtet ist.
Nach den Themen Sortenentwicklung und Digitalisierung der Apfelplantage, die in der vergangenen Auflage behandelt wurden, wird sich der Interpoma Congress 2026 mit den Applikationstechniken und heranreifenden internationalen Szenarien aus einer ganzheitlichen Perspektive befassen, die technologische Innovation, ökologische Nachhaltigkeit, Produktionsmodelle und Markttrends umfasst.
„Der Interpoma Congress fügt sich in eine Weiterentwicklung, die in den letzten Jahren die großen Transformationen in der Apfelwirtschaft von der Genetik bis hin zur Digitaltechnik betraf“, sagt Walter Guerra, Versuchszentrum Laimburg und Koordinator des Kongresses.
„In diesem Jahr konzentrieren wir uns auf die Applikationstechniken, die für die konkrete Umsetzung von Innovation in die Praxis eine zentrale Bedeutung einnehmen, und richten wir unseren Blick auf die strategisch wichtige Region Lateinamerika. Ziel ist es, fundierte wissenschaftliche Kenntnisse und eine globale Vision als Entscheidungshilfe für Branchenexperten in künftigen Situationen zu vermitteln.“
Der erste Kongresstag (Donnerstag, 26. November) mit dem Titel „New Approaches in Spraying Technology. Efficiency meets sustainability“ (Neue Ansätze in der Sprühtechnik. Effizienz trifft auf Nachhaltigkeit) wird den Applikationstechniken gewidmet sein, die heute im Hinblick auf einen effizienteren, präziseren und nachhaltigeren Apfelanbau eine strategische Bedeutung einnehmen.
Das Kongressmodul wird ihre Entwicklung analysieren und detailliert auf die Rolle von modernen Spritz- und Sprühsystemen, Sensortechnik, Drohnen und digitalen Tools beim Schutz des Apfelbaums in der Plantage eingehen.
Neben den technologischen Aspekten wird sich der Kongress auch mit bereichsübergreifenden Themen befassen, die bereits bei früheren Auflagen im Mittelpunkt standen, wie etwa die Reduzierung der Inputs, die Ressourcenoptimierung und der Beitrag von Applikationstechniken zu den Nachhaltigkeitszielen der Branche.
Ziel ist es, den Teilnehmern einen konkreten Überblick über die heute verfügbaren Lösungen und die kurz- und mittelfristigen Entwicklungsperspektiven zu geben.
Am zweiten Kongresstag (Freitag, 27. November) mit dem Thema „Regional chances and Global challenges: Latin America in Focus“ (Regionale Chancen und globale Herausforderungen: Lateinamerika im Fokus) wird der Blick auf den internationalen Kontext erweitert, und zwar mit einem neuen Fokus auf Lateinamerika, auf das bisher nie vertiefend eingegangen wurde.
Das Thema wird unter dem Gesichtspunkt der Produktion, der Technologie und des Handels aufgegriffen, wobei die Rolle der Region in den internationalen Geschäftsflüssen der Apfelbranche und ihr Zusammenwirken mit dem europäischen und internationalen Markt unter die Lupe genommen wird.
Anhand von Beiträgen von Rednern aus Brasilien, Chile und Mexiko werden die Besonderheiten der Region im Zusammenhang mit den internationalen Herausforderungen der Branche wie technologische Innovation, Nachhaltigkeit, Wettbewerbsfähigkeit, Logistik und Import-/Exportentwicklung aufgezeigt.
„Ein solcher Ansatz bestärkt den Kongress in seiner Aufgabe, eine ganzheitliche und vergleichende Sicht auf die Apfelwirtschaft zu ermöglichen.“
Veröffentlichungsdatum: 05.02.2026