Spanische Paprikaerzeuger erzielten erstmals in der Geschichte höhere durchschnittliche Preise als niederländische
Spanische Paprikaerzeuger erzielten im Durchschnitt erstmals überhaupt höhere Preise für ihre Erzeugnisse als niederländische, so berichtet Hortoinfo basierend auf Daten der FAOSTAT, dem Statistikamt der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) der Vereinten Nationen (UN).
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2024 ist das letzte Jahr, für das die FAO Daten zu Erzeugerpreisen bereitstellt. Der durchschnittliche Erzeugerpreis lag 2024 bei 1,07 EUR/kg in Spanien, 0,79 EUR/kg in den Niederlanden, 0,45 EUR/kg in Marokko und 0,60 EUR/kg in der Türkei.
Spanische Erzeuger erzielten damit einen um 35 % höheren Durchschnittspreis als niederländische und brachen so mit einer historischen Tradition. Die spanischen Erzeuger erhielten 2024 auch 137 % mehr als die marokkanischen und 78 % mehr als die türkischen.
Laut FAOSTAT begannen spanische Paprikaerzeuger die analysierte historische Reihe 2015 mit einem Durchschnittspreis von 0,91 EUR/kg für ihre Paprikas und beendeten 2024 bei 1,07 EUR/kg.
In den Niederlanden gab die FAO 2015 einen Durchschnittspreis von 1,12 EUR/kg an, der 2024 bei 0,79 EUR/kg lag.
Die marokkanische Paprikaproduktion wurde den Erzeugern 2015, dem ersten Jahr der analysierten Reihe, mit einem Durchschnittspreis von 0,32 EUR/kg vergütet, der 2024 bei 0,45 EUR/kg lag.
In der Türkei begannen die Paprikaerzeuger 2015 mit einem Durchschnittspreis von 0,49 EUR/kg, der 2024 mit 0,60 EUR/kg beendete.
Quelle: Hortoinfo.es
Veröffentlichungsdatum: 04.02.2026