Stürme in Spanien und Marokko: „Alle mussten ihre Geschäfte absagen“
Schwere Unwetter in Spanien, der Türkei und Marokko haben die Gemüseversorgung stark beeinträchtigt. „Hier stimmt wirklich etwas nicht“, sagt Pieter de Ruijter von der Firma 4Fruit aus Ridderkerk. In Almería beispielsweise stehen zahlreiche Gewächshäuser unter Wasser, so berichtet EastFruit.
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„Eine Genossenschaft hatte keinen Strom, eine andere keine Ware und die nächste hatte keine Mitarbeiter zum Verpacken des Gemüses. Alle mussten ihre Geschäfte absagen. Autos stehen bis zu ihren Türen im Wasser und viele Gewächshäuser sind überflutet.“
Auch Marokko blieb von den Unwettern nicht verschont. Der Hafen von Tanger wurde aufgrund von Stürmen geschlossen, was die Exporte aus Marokko behindert. „Es gibt über 40 Kilometer lange Lkw-Schlangen, die versuchen, nach Gibraltar zu gelangen, aber die Straßen sind unpassierbar. In Nordmarokko gibt es Erdrutsche und in der Straße von Gibraltar können Schiffe wegen des Windes nicht fahren“, sagt der Importeur.
Am Donnerstag stiegen die Gemüsepreise im Laufe des Tages stark an. „Am Morgen hielten die Leute die Preise noch für viel zu hoch, aber später kamen viele Kunden trotzdem wieder, weil ihnen klar wurde, dass die Verfügbarkeit begrenzt sein würde“, sagt Pieter.
Quelle: EastFruit.com
Veröffentlichungsdatum: 03.02.2026