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Deutlicher Rückgang der Schäden durch Tomatenminiermotte in Spanien

03. Februar 2026

Auf Provinzebene lag der maximale Prozentsatz geschädigter Tomatenpflanzen im Jahr 2025 bei 10,2 %, was eine deutliche Verbesserung gegenüber den 18 % aus dem Jahr 2024 darstellt, berichtet FyH.es.


Bildquelle: Pixabay

Die Tomatenminiermotte (Tuta absoluta) verursacht bei Gemüsekulturen erhebliche Produktions- und Wirtschaftsverluste. Diese Schäden entstehen durch Ertragsminderungen infolge der Zerstörung von Blättern sowie durch Fruchtverderb, was den Handelswert deutlich mindert.

Tomate

Laut RAIF, dem Andalusischen Netzwerk für Pflanzenschutzwarnungen und -informationen, hat der durch Tuta absoluta verursachte Schaden im Verlauf der verschiedenen Anbausaisonen eine abnehmende Tendenz gezeigt.

Dieser positive Trend ist auf die korrekte Anwendung integrierter Pflanzenschutzstrategien zurückzuführen, die es ermöglichen, stets die geeignetsten Maßnahmen zu ergreifen.

Um eine wirksame Bekämpfung dieses Schädlings zu erreichen, ist der Einsatz biologischer Bekämpfungsmethoden unerlässlich, der durch Kulturmaßnahmen wie den Einsatz von Pheromonen, das Entfernen von Pflanzenresten und beschädigten Pflanzenteilen sowie den sinnvollen Einsatz chemischer Bekämpfungsmittel ergänzt wird. 

Auf Gemeindeebene wurde ein allgemeiner Rückgang der Anzahl befallener Pflanzen beobachtet:

In Almería erreichte der maximale Anteil geschädigter Pflanzen im Jahr 2025 12 %, gegenüber 19 % im Vorjahr; in El Ejido waren 4,2 % der Pflanzen betroffen (6 % in 2024); in Níjar lag der Prozentsatz bei 12 % (13 % in 2024); während er in Viator bei 11,5 % lag und damit deutlich unter den 25 % der Saison 2024.  

Die Schäden an den Früchten waren in beiden Saisons minimal, was die Wirksamkeit der ergriffenen Bekämpfungsmaßnahmen widerspiegelt.  

Aubergine

Beim Anbau von Auberginen waren sowohl Pflanzen- als auch Fruchtschäden in dieser Saison bisher minimal und blieben auf einem ähnlichen Niveau wie in der vorherigen Saison. Dies bestätigt eine stabile, gut kontrollierte phytosanitäre Situation.


Quelle: FyH.es

 

Veröffentlichungsdatum: 03.02.2026

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