Almerías Paprika-Kampagne fördert Produkte mit natürlichen Markierungen
Die Kampagne „Pimientos con Marca“ konzentriert sich auf die Förderung von Produkten mit oberflächlichen, sichtbaren ästhetischen Abweichungen. COEXPHAL präsentierte diese Initiative im Rahmen von Madrid Fusion, um den Konsum von Paprika mit unregelmäßiger Optik zu steigern.
Foto © FEPEX / COEXPHAL
„Dabei handelt es sich lediglich um oberflächliche Schönheitsfehler, während Geschmack, Haltbarkeit und Lebensmittelsicherheit vollständig erhalten bleiben.“
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Die Provinz Almería ist führend in der Produktion und im Export verschiedener Paprikasorten: Lamuyo, California, italienische Sorten, Snack- und scharfe Paprika.
Mit 12.000 Hektar Anbaufläche und einem jährlichen Volumen von über 900 Millionen Kilogramm ist sie der wichtigste Lieferant dieses Produkts für europäische Verbraucher.
„Das Engagement für Qualität, Lebensmittelsicherheit und biologische Schädlingsbekämpfung hat diese Kulturpflanze in Bezug auf Rückstände zur saubersten gemacht und den Pestizideinsatz deutlich reduziert.“
Derzeit bedroht jedoch ein hartnäckiger Schädling, der Thrips parvispinus, diese Kultur. Dieses Insekt hinterlässt an vielen Erzeugnissen sichtbare, manchmal unschöne Spuren.
„Dabei handelt es sich lediglich um optische Mängel, die weder die Gesundheit der Verbraucher noch den Geschmack oder die Haltbarkeit der Früchte beeinträchtigen.“
Dennoch ist es für die Gesellschaft üblich, beim Kauf und Verzehr von Lebensmitteln vor allem auf das Aussehen zu achten. Diese Paprika fallen oft aus der kommerziellen Lieferkette heraus, was die Lebensmittelverschwendung erhöht.
Der Verband der Erzeugerorganisationen für Obst und Gemüse, COEXPHAL, ein in FEPEX integrierter Verband, möchte dieses Problem zu einer Chance für alle machen: für Erzeuger, Vermarktungs- und Vertriebsunternehmen, Verbraucher – und sogar für den Planeten – indem er einen Mangel in eine Tugend verwandelt.
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Deshalb hat die Vereinigung die Kampagne „Pimientos con Marca“ mit dem Slogan „Die Natur hinterlässt ihre Spuren“ ins Leben gerufen. „Sie bietet klare, wahrheitsgemäße und transparente Informationen über die Realität der Paprika.“
Zudem werden Werkzeuge in Spanisch, Englisch und Deutsch entwickelt, um die Kommunikation in ganz Europa zu erleichtern.
Der Geschäftsführer von COEXPHAL, Luis Miguel Fernández, wandte sich beim Start der Kampagne an den Vertriebssektor und forderte ihn auf: „Unterstützen Sie diese Kampagne und stehen Sie an der Seite der almerianischen Paprikaerzeuger, die weiterhin hervorragende Arbeit leisten.“
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Quelle: FEPEX
Veröffentlichungsdatum: 29.01.2026