fruchtportal.de

Koppert präsentiert hocheffektiven Plan zur Thrips-Bekämpfung

28. Januar 2026

Der Druck durch den Schädling Thrips parvispinus bestimmt weiterhin den Verlauf der Paprikaproduktion in Almería. Nach einem Jahr voller Warnungen hat sich die Situation nicht verbessert und ist sogar noch komplexer geworden, berichtet RevistaMercados.com


Bildquelle: Pexels

Dies bestätigt Julián Giner, technischer Direktor von Koppert in der Niederlassung Almería, der betont, dass der Schlüssel in der rigorosen Anwendung biologischer Kontrollprotokolle, Vorbeugung und der Abkehr von der falschen Abhängigkeit von Pestiziden liegt.

Vorsichtiger Optimismus

Obwohl er die Ernsthaftigkeit des Problems anerkennt, ist Giner vorsichtig optimistisch: „Die Betriebe, die unser Protokoll korrekt umgesetzt haben, schneiden sehr gut ab.“ 

Dieser Ansatz stärkt die Position von Koppert, die biologische Bekämpfung als die praktikabelste Lösung befürwortet. Giner's Botschaft ist klar und direkt: Prävention und frühes Eingreifen sind entscheidend.

„Was wir letztes Jahr gesagt haben, ist nach wie vor voll gültig, aber viele haben es nicht in die Praxis umgesetzt. Das Problem verschärft sich, weil viele den einfachen Weg wählen: Sie greifen zu Pestiziden“, betont er. 

Er weist auch darauf hin, dass ein zu später Einsatz der biologischen Bekämpfung schädlich ist; die Pflanze ist bereits besiedelt, und die Behandlung verliert ihre Wirksamkeit.

 

Quelle: RevistaMercados.com

 

Veröffentlichungsdatum: 28.01.2026

Fruchtportal © 2004 - 2026
Online Fachzeitschrift für den internationalen Handel mit frischem Obst und Gemüse