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Grüne Woche 2026

„Hessen zeigt Genuss, Vielfalt und Innovationskraft“

21. Januar 2026

In der Hessenhalle auf der Grünen Woche 2026 präsentiert sich Hessen genussvoll, vielfältig und modern. Die internationale Leitmesse für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau feiert in diesem Jahr ihr 100-jähriges Jubiläum und findet vom 16. bis 25. Januar 2026 in Berlin statt.


Landwirtschaftsminister Ingmar Jung eröffnet die Hessenhalle zum Auftakt der Grünen Woche 2026 in Berlin. (Foto © MGH)

Zahlreiche hessische Ausstellerinnen und Aussteller

Zum Auftakt der Messe besuchten Hessens Landwirtschaftsminister Ingmar Jung sowie die Staatssekretäre Daniel Köfer und Michael Ruhl zahlreiche hessische Ausstellerinnen und Aussteller in Halle 6.2.a. Beim traditionellen Messerundgang überzeugten sie sich von der hohen Qualität der regionalen Produkte und dem innovativen Anspruch der hessischen Land- und Ernährungswirtschaft.

Neben Klassikern wie Nordhessischer Ahle Wurscht g.g.A und Apfelwein sowie Sekt und Wein aus den beiden hessischen Anbaugebieten Rheingau und Bergstraße sorgen auch moderne Interpretationen regionaler Küche für Aufmerksamkeit – etwa durch neue Verarbeitungsformen landwirtschaftlicher Erzeugnisse oder lokale Produktionskonzepte. Die Hessenhalle ist damit nicht nur kulinarischer Anlaufpunkt, sondern auch Schaufenster für Innovation und Regionalität.

Zentraler Treffpunkt für Landwirtschaft, Ernährung und ländliche Regionen

„Die Grüne Woche ist der zentrale Treffpunkt für Landwirtschaft, Ernährung und ländliche Regionen. Hessen zeigt hier eindrucksvoll, wie traditionsbewusst und zugleich zukunftsorientiert unsere Betriebe arbeiten. Die Ausstellerinnen und Aussteller überzeugen mit Vielfalt, Qualität und Engagement und sind hervorragende Botschafter für unsere hessischen Erzeugnisse“, betonte Landwirtschaftsminister Ingmar Jung beim Rundgang.

Während ihres Messebesuchs trafen Landwirtschaftsminister Jung und die Staatssekretäre Daniel Köfer und Michael Ruhl in den weiteren Messehallen zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verbänden. Damit nutzten sie die Grüne Woche für intensive Gespräche über aktuelle Herausforderungen der Branche, von Tiergesundheit und Klimaanpassung bis hin zu Wertschöpfung, Nachwuchsgewinnung und Ernährungssicherung.

Beispielhaft: Handwerk, Herkunft und Nachwuchs aus Nordhessen

Ein Beispiel für die Verbindung von Tradition, Qualität und Zukunftsorientierung ist die Fleischerei Kohl-Kramer aus Borken-Trockenerfurt, die in der Hessenhalle ihre mehrfach ausgezeichnete Nordhessische Ahle Wurst (g.g.A.) präsentiert und dieses Jahr ebenso ihr 100-jähriges Firmenjubiläum feiert. Der familiengeführte Betrieb wird in vierter Generation geführt und engagiert sich seit Jahren für Nachhaltigkeit, Regionalität und den Erhalt handwerklicher Strukturen.

Die Anerkennung der Nordhessischen Ahle Wurst als geschützte geografische Angabe (g.g.A.) ist dabei auch dem Einsatz der Familie zu verdanken. Zugleich zeigt der Betrieb, wie wichtig Nachwuchs für das Lebensmittelhandwerk ist. Mit Sohn Maximilian arbeitet bereits die nächste Generation aktiv im Unternehmen mit. Themen wie Bürokratieabbau, der Erhalt regionaler Schlachtstrukturen und faire Rahmenbedingungen für kleine und mittlere Betriebe spielen dabei eine zentrale Rolle.

Weitere Informationen.

 

Quelle: Hessisches Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat

Veröffentlichungsdatum: 21.01.2026

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