Spanien: Preise vom Feld bis zum Markt im Dezember für Trauben um 560% und für Salat um 525% gestiegen
Im Dezember mussten spanische Verbraucher für Trauben 560 % mehr bezahlen, als was der Erzeuger bekam, und für Salat 525 %, so berichtet Hortoinfo basierend auf Daten aus dem Preisindex vom Ursprung bis zum Ziel (IPOD), die monatlich von der Koordination der Landwirte- und Viehzuchtorganisationen (COAG) erstellt wird.

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Bei Tafeltrauben zeigt der Dezember-IPOD, dass die Erzeuger einen Durchschnittspreis von 0,85 EUR/kg erhielten, während sie im Supermarktregal im letzten Monat des Jahres durchschnittlich 5,61 EUR/kg kosteten – das 6,6-Fache.
Bei Salat erhielten die Erzeuger einen Durchschnittspreis von 0,20 EUR pro Einheit, während die Verbraucher durchschnittlich 1,25 EUR pro Salatkopf zahlten – das 6,25-Fache des Erzeugerpreises.
Zitrusfrüchte
Auch bei Orangen gab es eine erhebliche Preisdifferenz zwischen Erzeuger und Verbraucher: 523 % Unterschied vom Feld bis zum Supermarkt. Der Erzeugerpreis lag bei 0,30 EUR/kg, der Verbraucherpreis bei 1,87 EUR/kg – das 6,23-Fache.
Der Zitronenpreis stieg vom Feld bis zum Markt um 502 %. Der Erzeuger erhielt durchschnittlich 0,50 EUR/kg, die Verbraucher zahlten 3,01 EUR/kg, was dem 6,02-Fachen des Erzeugerpreises entspricht.
Gewächshausgemüse
Unter den Gewächshausgemüsen war der Preisanstieg vom Erzeuger bis zum Markt bei Zucchini (184 %) am deutlichsten, gefolgt von Auberginen (152 %) und Tomaten (146 %). Besonders auffällig ist der Preisanstieg bei Zucchini, wo der Erzeuger durchschnittlich 0,77 EUR/kg erhielt. Der Verbraucher zahlte im Durchschnitt 2,19 EUR/kg, also das 2,84-Fache.
Quelle: Hortoinfo.es
Veröffentlichungsdatum: 19.01.2026