Marokko: Paprikasaison geht trotz des starken Regens weiter
Die Stürme, die das Land heimgesucht haben, führten in der Region um Souss Massa nicht zu nennenswerten Ernteausfällen. Marokko wurde Ende Dezember und Anfang Januar von einer Reihe extremer Wetterereignisse getroffen.
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Hurrikan Francis traf kurz nach Emilia auf das Land und jahrelange Dürre wurde plötzlich von ungewöhnlich heftigen und anhaltenden Regenfällen abgelöst, wie der ungarische Fachverband Obst und Gemüse (FruitVeB) mitteilt.
Die Betriebe in der Region Souss Massa berichten jedoch bisher von einer positiven Lage. Der Regen habe die Stimmung der Erzeuger verbessert, anstatt Schaden anzurichten, so Obeida Mansour, Geschäftsführer des lokalen Anbaubetriebs Universal Peppers.
Laut Mansour fällt der Wetterumschwung mit einem wichtigen Übergang zusammen. Das Unternehmen stellt in diesem Jahr erstmals auf ganzjährige Produktion um.
Der Winterzyklus beginnt gerade erst und im Dezember startete die Ernte der im Juli bis September gepflanzten Paprikas.
Obwohl es zu Beginn der Saison zu Verzögerungen kam, waren diese nicht wetterbedingt, sondern auf die langsame und verspätete Lieferung der Setzlinge zurückzuführen, was die gesamte Region betraf und sich nicht nur auf die Paprikaproduktion, sondern auch den Anbau zahlreicher anderer Feldfrüchte auswirkte.
Die Stürme verursachten in der Region Souss-Massa keine größeren Unterbrechungen. Laut Mansour ist die Lage hier deutlich günstiger als in anderen Regionen.
Die Flussbetten sind voll, aber nicht über die Ufer getreten, die Produktion läuft ungestört weiter, die Gewächshäuser sind intakt und die Straßen passierbar.
Quelle: FruitVeb.hu
Veröffentlichungsdatum: 15.01.2026