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Stürme ruinieren Argentiniens Kirschsaison

08. Januar 2026

Der argentinische Obstsektor steht vor einem seiner schwierigsten Jahre. Ein Bericht zeigt, dass die Kirschexporte im Jahresvergleich um 38 % eingebrochen sind und damit aufgrund der extremen Wetterereignisse den niedrigsten Stand seit 2019 erreichen. 


Bildquelle: Pixabay

Die argentinische Kirschsaison neigt sich dem Ende zu mit alarmierende Zahlen, die in der Produktion und in dem Exportsektor Besorgnis auslösen. 

Laut der neuesten Zahlen für den Sektor sank die Exportmenge nicht nur um 38 % gegenüber dem Vorjahr, sondern liegt auch 19 % unter dem Durchschnitt der letzten 5 Jahre. 

Dieser Rückgang verdeutlicht das Ausmaß der Auswirkungen, die Stürme und andere extreme Wetterereignisse auf die Ernten gehabt haben, wodurch sich die exportfähige Produktion verkleinerte. 

Die Aussichten für 2026 sind komplex. Die geringe lokale Produktion wird durch den Abwärtsdruck auf die internationalen Preise und die zunehmende Konkurrenz aus anderen Anbaugebieten, wie beispielsweise Südafrika, verschärft. 

Die Erzeuger warnen, dass die führende Position argentinischer Kirschen auf dem globalen Premiummarkt ernsthaft gefährdet ist, wenn keine Maßnahmen zur Milderung der Klimabelastung und zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit ergriffen werden.


Source: FrutasdeChile.cl

 

Veröffentlichungsdatum: 08.01.2026

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