EU-Produktion von Pfirsichen und Nektarinen sinkt aufgrund veränderter Konsummuster
Der Pro-Kopf-Verbrauch von Pfirsichen und Nektarinen in der EU wird bis 2035 voraussichtlich leicht zurückgehen, trotz geringfügiger Zuwächse bei dem Frischverzehr in einigen wichtigen Anbauländern.
Bildquelle: Pexels
Die EU-Produktion von Pfirsichen und Nektarinen dürfte im kommenden Jahrzehnt leicht sinken, was auf eine Verkleinerung der Anbauflächen in mehreren wichtigen Anbauländern zurückzuführen ist, berichtet fructidor.com.
Dem Agrarausblick 2025-2035 der Europäischen Kommission zufolge wird ein jährlicher Produktionsrückgang von jeweils rund 0,3 % und 0,5 % für Spanien und Italien prognostiziert, während die Anbaufläche für Pfirsiche und Nektarinen in Frankreich voraussichtlich weitgehend stabil bleiben wird.
Der Bericht führt die schrumpfende Produktionsbasis auf verschiedene strukturelle Herausforderungen zurück, darunter klimabedingte Risiken, Arbeitskräftemangel und Schädlingsbefall, die weiterhin die Ausdehnung der Obstplantagen und die Erträge beeinträchtigen.
Die Konsumtrends zeigen ein gemischtes Bild, wobei der Pro-Kopf-Verbrauch in der EU bis 2035 voraussichtlich leicht sinken wird. Für den Frischwarenkonsum wird eine Verringerung um rund 0,7 % pro Jahr erwartet.
Während sich die EU weiter an die veränderten Produktions- und Nachfragemuster anpasst, ist das Segment der Pfirsiche und Nektarinen durch einen leichten Produktionsrückgang und einen insgesamt schwächeren Konsum gekennzeichnet.
Quelle: Fructidor.com
Veröffentlichungsdatum: 05.01.2026