EU hat positive Wirkung auf spanischen Obst- und Gemüseabsatz – Wachstum von 175% seit Beitritt
In den 40 Jahren, wo Spanien Mitglied der EU ist, erhöhte sich der Absatz von spanischem Obst und Gemüse auf dem Gemeinschaftsmarkt von 4,9 Milliarden kg 1986 auf aktuell 13,5 Milliarden kg, mit einem deutlichen Wachstum seit 1993, so berichtet Hortoinfo.es.
Bildquelle: Pixabay
Spaniens Mitgliedschaft in der Europäischen Union (EU) ist vorteilhaft für den spanischen Obst- und Gemüsesektor, insbesondere da 1993 die Zölle, denen spanische Obst- und Gemüseerzeugnisse unterlagen, wenn sie die von der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG), der heutigen EU, festgelegten Referenzpreise überschritten, vollständig wegfielen.
Spaniens Beitritt zu der EWG, deren Vertrag vor 40 Jahren, am 12. Juni 1985, unterzeichnet wurde und am 1. Januar 1986 in Kraft getretene Abkommen, das jedoch eine Übergangsfrist für Obst und Gemüse bis 1993 vorsah, wird vom spanischen Verband FEPEX positiv bewertet.
In den 40 Jahren seit Spaniens Beitritt zur damaligen EWG haben die spanischen Obst- und Gemüseexporte auf den europäischen Markt ein kontinuierliches Wachstum erfahren und sind von 4,9 Milliarden kg im Wert von 1,764 Milliarden EUR zu dem Zeitpunkt des Beitritts auf aktuell 13,5 Milliarden EUR gestiegen.
Die Exporte stiegen jedoch erst nach Inkrafttreten des Binnenmarktes 1993 deutlich an, von 5,365 Milliarden kg im Jahr 1992.
Quelle: Hortoinfo.es, FEPEX
Veröffentlichungsdatum: 05.01.2026