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Tiefkühl- und Frischewirtschaft fordert Energiebeihilfen

22. September 2022

Die deutsche Tiefkühl- und Frischewirtschaft hat heute in einem Offenen Brief an den Bundeskanzler und die Bundesregierung appelliert, die besonders energieintensiven mittelständischen Betriebe ihrer Branche angesichts der massiv gestiegenen Energiepreise finanziell zu unterstützen.

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Anlass für den Offenen Brief ist die Befragung der Bundesregierung im Bundestag heute um 13 Uhr, an der auch Bundesernährungsminister Cem Özdemir teilnehmen wird. Initiatoren des Schreibens sind das Deutsche Tiefkühlinstitut (dti) und der Verband Deutscher Kühlhäuser & Kühllogistikunternehmen (VDKL).

„Die Lebensmittelwirtschaft erlebt gerade die schwerste Krise seit Ende des Zweiten Weltkrieges“, erklären dti-Geschäftsführerin Sabine Eichner und Jan Peilnsteiner, Geschäftsführer des VDKL. „Insbesondere die energieintensive mittelständische Tiefkühl- und Frischewirtschaft steht infolge der Energiekrise vor einer existenziellen Bedrohung, manche bereiten sich sogar schon auf eine mögliche Insolvenz vor. Es ist 1 Minute vor 12! Wenn die Bundesregierung nicht umgehend handelt, drohen erhebliche Versorgungslücken bei der täglichen Lebensmittelversorgung der Menschen in Deutschland.“

Die Unterzeichner des Offenen Briefes fordern die Bundesregierung auf, die Sicherung der Energieversorgung „mit höchster Priorität“ voranzutreiben, die angekündigten Energiebeihilfen kurzfristig auf den Weg zu bringen und das Energiekostendämpfungsprogramm für die mittelständischen Unternehmen in der Kühl- und Tiefkühlkette zu öffnen.

Download: Offener Brief Bundesregierung (Pdf)

Quelle: Verband Deutscher Kühlhäuser und Kühllogistikunternehmen e.V. (VDKL)/ Deutsche Tiefkühlinstitut (dti)

Veröffentlichungsdatum: 22.09.2022

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