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BayWa erzielt auch in 2021 ein herausragendes Ergebnis - Global Produce erhöht Umsatz

25. März 2022

Auch im zweiten Jahr der Corona-Pandemie konnte der BayWa Konzern dem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld trotzen und ein Rekordergebnis erzielen: Mit einem signifikanten Ergebnissprung von 26 Prozent schließt die BayWa AG das Berichtsjahr 2021 ab.

Foto © Baywa AG
Foto © Baywa AG

Die neue Rekordmarke von 266,6 Mio. Euro (Vorjahr[1]: 211,6 Mio. Euro) beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) bestätigt die hervorragende Geschäftsentwicklung des börsennotierten Konzerns, die sich schon im Jahresverlauf angedeutet hatte. Der Umsatz stieg um mehr als 20 Prozent auf 19,8 Mrd. Euro (Vorjahr1: 16,5 Mrd. Euro). Es ist geplant, die Dividende für 2021 um 0,05 Euro auf 1,05 Euro je Aktie anzuheben.

Segment Global Produce

Das Segment Global Produce hatte vor allem in Neuseeland mit Herausforderungen zu kämpfen: Aufgrund von Hagelschäden zur Blütezeit und coronabedingt fehlenden Erntehelfern stand weniger Kernobst für die Vermarktung zur Verfügung. Wegen nicht genügend vorhandener Containerkapazität kam Exportware aus der südlichen Hemisphäre verspätet in Europa an und überschnitt sich mit der dortigen neuen Ernte, was zu einem Überangebot an Kernobst führte. Die bis zu diesem Zeitpunkt hohen Preise sanken spürbar. Trotzdem konnte Global Produce den Umsatz preisbedingt auf 0,96 Mrd. Euro (Vorjahr: 0,94 Mrd. Euro) erhöhen. Die EBIT-Steigerung auf 42,6 Mio. Euro (Vorjahr: 41,8 Mio. Euro) geht im Wesentlichen auf Verkäufe von nicht mehr benötigten Immobilien und die Vergabe von Anbaulizenzen zurück.

BayWa rechnet mit weiteren Preisrückgängen bei Kernobst

Zur aktuell laufenden neuen Ernte hat sich die Situation in Neuseeland spürbar entspannt. Die BayWa erwartet eine um sieben Prozent höhere Exportquote. In Deutschland fließt der Bestand aus verspäteter Exportware und alter europäischer Ernte indes nur langsam ab. Die BayWa rechnet daher mit weiteren Preisrückgängen bei Kernobst. Im Handel mit exotischen Früchten erweitert das Unternehmen seine Kapazitäten. Mittelfristig werden die Vermarktungsmengen in dem Bereich weiter steigen.

Börsennotiertes Unternehmen erwartet derzeit keine wesentlichen Auswirkungen aufs Geschäft durch den Ukraine-Krieg

Mehr als die Hälfte des Konzernergebnisses wurde erneut von der BayWa r.e. erzielt, die seit März 2021 als AG innerhalb der BayWa Gruppe firmiert. „Ich bin stolz, dass die BayWa r.e. im Bereich Regenerative Energien als europäischer Marktführer beim Thema Energiewende erfolgreich vorangeht. Und es zeigt sich, wie richtig 2009 der Einstieg in diesen Sektor für den wirtschaftlichen Erfolg der BayWa gewesen ist“, sagt der Vorstandsvorsitzende Prof. Klaus Josef Lutz. „Trotz der weltweit angespannten Situation in der Logistik konnten wir in den internationalen Segmenten Cefetra Group und Global Produce sowohl Produktivität als auch Profitabilität weiter steigern.“

Auch das deutsche Geschäft trug zum Rekordergebnis bei. „Als Grundversorger in den Bereichen Ernährung, Energie und Bau haben wir trotz der Lockdown-Phasen und der schwierigen globalen Lieferketten die Bedürfnisse unserer Kunden bedienen können. In der andauernden Pandemie haben wir unsere Betriebe stets offen gehalten und waren dank unserer Läger und der modernen Logistik in allen Segmenten von Agrar über Bau bis zu Energie praktisch immer lieferfähig. Das ist ein Verdienst aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagt Prof. Klaus Josef Lutz.

Quelle: BayWa AG

 

Veröffentlichungsdatum: 25.03.2022

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