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Rückgang bei EU-Tomatenproduktion und -exporten von bis zu 27%

26. Oktober 2021

Die Tomaten-Untergruppe der Obst- und Gemüsemarktbeobachtung der Europäischen Kommission (EC) analysierte am 22. Oktober über Videokonferenz die Schätzungen für die Tomaten-Sommersaison und -Vorhersagen für die Wintersaison. Den Schätzungen von FEPEX während der Sommersaison zufolge gab es einen Rückgang der Anbaufläche und auch bei der Produktion.

Bildquelle: Shutterstock.com Tomaten
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Da die Tomaten für den spanischen Obst- und Gemüseanbau strategisch sind, wiederholte FEPEX bei zahlreichen Gelegenheiten den Rückgang, den der Tomatenanbau in Spanien zum großen Teil wegen Wettbewerbs von Drittländern und insbesondere Marokko erleidet. Die EC selbst erkannte diesen Rückschlag in ihrem Juli-Bericht 2021 zu der Situation der Landwirtschaftsmärkte in der EU und erkannte auch den wachsenden Wettbewerb von Marokko, berichtete FEPEX.

Der Bericht sagte, dass die Tomatenproduktion 2021 in Spanien um 10% abnehmen wird und es wurden auch Exportrückgänge erwartet. Die EC betonte auch eine Abnahme der EU-Tomatenproduktion 2021 von 5,2% im Vergleich mit dem Durchschnitt der letzten Jahre. Heraus stach auch der Rückgang in Frankreich um 2%.

Zudem sinkt auch der Export von Tomaten aus der EU, die seit 2013 abnehmen, und es wurde bekannt gegeben, dass es 2021 einen Rekordrückgang von 21% gegenüber 2020 geben würde, der bei 350.000 Tonnen steht. Die Abnahme der EU-Tomatenexporte beliefen sich in den letzten fünf Jahren auf 27%.

Demgegenüber wurde der Import von Frischtomaten aus der EU in dem Bericht mit 664.000 Tonnen vorhergesagt, 7% mehr als 2020 und 18% mehr im Vergleich zu dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre, wobei die EC das Wachstum von Marokko betont, das der erste Lieferant mit 70% der importierten Gesamtmenge bleibt.

Quelle: FEPEX

 

Veröffentlichungsdatum: 26.10.2021

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