fruchtportal.de

CSO Italy: Obst- und Gemüsekonsum im Februar etwas abgenommen

03. Mai 2021

Im Februar gab einen leichten Rückschlag bei dem Konsum von Obst und Gemüse italienischer Familien. Das wurde von der Marktbeobachtung (Osservatorio di Mercato) von CSO Italy berichtet, die die Umfragen der GfK weiternutzte. Der Rückgang im Februar entspricht einer Abnahme von 1% der Gesamtausgaben, was an einem durchschnittlichen Preis liegt, der nur leicht gestiegen ist.

Bildquelle: Shutterstock.com Orangen
Bildquelle: Shutterstock.com

„Bei einer Einkaufsmenge von 445.000 Tonnen ergibt sich ein Rückgang von 2% im Vergleich mit dem gleichen Monat 2020, was den Anstieg etwas aufhebt, der im Januar verzeichnet wurde. In den ersten zwei Monaten des Jahres sind die Einzelhandelspreise italienischer Familien um 1% insgesamt gegenüber 2020 gestiegen“, betonte die Direktorin des CSO Italy, Elisa Macchi.

Insbesondere für Obst wurde in der Menge eine Abnahme von 5% auf 225.000 Tonnen beobachtet, mit einem leichten Anstieg (+1%) bei dem durchschnittlichen Einkaufspreis. Hinsichtlich Gemüse kehrt das Einkaufsverhalten der Italiener in einem Monat wieder, der durch eine schwache Erholung (+1%) charakterisiert ist, wo insgesamt 221.000 Tonnen gekauft wurden, wobei es auch in diesem Fall eine Steigerung von 1% bei dem Durchschnittspreis gab.

Erdbeeren 33% weniger

In den Top 10 der am meisten gekauften Fruchtsorten sind Orangen an Platz eins, trotz des Rückgangs von 11% bei einer Verkaufsmenge von 71.000 Tonnen, gefolgt von Äpfeln mit 44.000 Tonnen (-9%). Bananen schlossen das Podium mit 5% Rückgang und einer Gesamtmenge von 30.000 Tonnen ab. Für Clementinen gab es einen positiven Trend mit einem Anstieg um 20%, von 17.000 auf 20.000 Tonnen und bei Birnen um 30% auf 11.000 Tonnen. Negative Zeichen waren für Zitronen (-4%), Kiwis (-2%), Mandarinen zu sehen, während die Nachfrage nach Ananas um 7% ansteigt. Erdbeeren schließen die Rangliste mit einer Abnahme von 33% gegenüber Februar 2020 ab.

Für Trockenfrüchte gab es einen Rückgang von 5% bei Walnüssen und 7% bei Erdnüssen im Vergleich zu einer allgemeinen Zunahme für alle anderen Nussarten (Mandeln, Haselnüsse, Pistazien, Maronen).

Gemüse

Bei der Analyse von Gemüse wird die Führung von Kartoffeln und ihr konstantes Wachstum bestätigt: im Februar mit einer gekauften Menge von fast 43.000 Tonnen, ein Anstieg von 3% im Jahresvergleich. An zweiter Stelle stehen Tomaten stabil mit 18.000 Tonnen und Fenchel mit 16.000 Tonnen (-4). Darauf folgen Karotten mit positiven 12% mehr als im Vorjahr, Salat (-4%), Zwiebeln (+8%), Zucchini (+3%), Artischocken (-2%), Blumenkohl (-8%) und Brokkoli (-20%). Aus der Rangliste ergibt sich die gute Leistung von Kürbis (+21%) und Rüben (+14%).

Die Leistung der IV. Kategorie von Salaten war gut, wobei sie ihren schwierigen Neustart mit 3% Anstieg für eine Gesamteinkaufsmenge von 6.500 Tonnen fortsetzten. Das Gleiche gilt für Bioobst und -gemüse: nach Januar zeigt auch Februar einen positiven Impuls mit über 28.000 Tonnen (+2%), trotz eines 4% höheren Durchschnittspreises (1,89 EUR pro Kilo).

Schließlich sind mit einer Zunahme von 5% die verkauften Mengen verpackter Produkte auf 141.000 Tonnen zu Preisen gestiegen die mit jenen des Vorjahres (2,32 EUR pro Kilo) übereinstimmten.

Der weitergehende Rückgang bei Hypermärkten, die im Vergleich zu Februar 2020 mit 5% abgenommen haben, zeigt sich in einer Gesamtverkaufsmenge von 45.000 Tonnen. Die Hauptquelle des Angebots von Obst und Gemüse, die Supermärkte, legten auf 183.000 Tonnen (+4%) zu, während Discountläden um 5% auf 9.000 Tonnen steigerten. Andererseits scheint die „goldene Zeit“ der Superettes (kleine Läden) zu enden, da sie um 34% auf 10.000 Tonnen einbrachen.

In traditionellen Kanälen geht die Kurve nach unten, was erneut durch die Ergebnisse verursacht wird, die von örtlichen oder Straßenmärkten kommen, die auf 54.000 Tonnen (-26%) fielen. Fruchtverkäufer behalten ihr positives Zeichen mit 1% Anstieg im Jahresvergleich auf knapp unter 60.000 Tonnen bei.

Schließlich zeigte die Analyse „einen kräftigen Rückgang bei den unter 34 Jährigen (-12%) und den über 65 Jährigen (-6%)“, führte Daria Lodi von CSO Italy genauer aus, die hinzufügte: „Die Nachfrage von Familien mit 4 Mitgliedern verzeichneten einen Anstieg von 5% bezüglich der Mengen, während bei Familien mit Kindern und / oder jungen Personen die Mengen von gekauftem Obst und Gemüse eine Abnahme von 6% verzeichneten.

Quelle: CSO Italy - www.csoservizi.com

Veröffentlichungsdatum: 03.05.2021

Fruchtportal © 2004 - 2021
Online Fachzeitschrift für den internationalen Handel mit frischem Obst und Gemüse