fruchtportal.de

Stabile Knoblauchanbaufläche in Frankreich und Italien und Zunahme in Spanien

14. April 2021

Die Knoblauchanbaufläche in Frankreich und Italien wird die gleiche wie 2020 sein, wo sie bei jeweils rund 2.700 ha und 3.400 ha stand, während Spanien eine Zunahme auf 28.000 ha haben wird, so die Nationale Vereinigung der Knoblaucherzeuger und -vermarkter (ANPCA), die ein Mitglied von FEPEX ist.

Bildquelle: Shutterstock.com Knoblauch
Bildquelle: Shutterstock.com

Das berichtet die spanisch-französisch-italienisch-portugiesische Knoblauchgruppe, die sich am Dienstag, dem 6. April, traf, um die Vorhersagen für diese Saison voranzubringen.

In der Kontaktgruppe, in die portugiesischen Vertreter nicht intervenierten, schätzten die französischen Fachleute, dass die Saisons 2021 eine Produktion von über 20.000 Tonnen erreichen wird. In Spanien wird die diesjährige Knoblauchsaison in einem Monat in Andalusien und in etwa zweieinhalb Monaten in Castilla-La Mancha beginnen.

Die ANPCA hat auch drei Forderungen an die Kontaktgruppe wiederholt: die Bedeutung, den Wert des EU-Knoblauchs und seine Qualitätsstandards herauszuheben, wofür die Unterstützung des Restes der Branchenorganisationen in Frankreich und Italien für die Schaffung eines europäischen Qualitätsmarke gefragt ist. Betont wurde auch die Wichtigkeit der korrekten Kennzeichnung der Handelswaren, insbesondere im Bezug auf den Landursprung.

Vorgeschlagen wurde auch, dass der gemeinsame Ausschuss der Europäische Kommission den Bedarf übermittel, die Daten für Knoblauchimporte von China deutlich zu machen. Sie sind der Meinung, dass die Importdaten entsprechend den Zollangaben, nach Mengen, Wert und Ursprung aufgezeichnet werden sollten, um möglichen Betrug aufzudecken, der die EU-Produktionsregion schädigt, wie der Import von chinesischem tiefgekühlten Knoblauch so, als ob er frisch wäre.

Quelle: FEPEX

Veröffentlichungsdatum: 14.04.2021

Fruchtportal © 2004 - 2021
Online Fachzeitschrift für den internationalen Handel mit frischem Obst und Gemüse