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"Nur robuste fiskalische Signale können den Green Deal und Farm to Fork retten"

29. Januar 2021

Volkert Engelsman, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens Eosta, ist der Meinung, dass der Green Deal und die Farm-to-Fork-Strategie nur noch mit steuerlichen Maßnahmen zu retten sind. Durch True Cost Accounting – einen Ansatz, der den wahren Lebensmittelpreis einschließlich der bisher externalisierten Kosten abbildet – müssten faire Wettbewerbsbedingungen geschaffen werden.

Volkert Engelsman Foto © EOSTA
Volkert Engelsman. Foto © EOSTA

Dies ist nicht zuletzt von wesentlicher Bedeutung für die nun anstehenden Berechnungen der künftigen Auswirkungen der Farm-to-Fork-Strategie, denn ohne eine Einpreisung der tatsächlichen Kosten werden dabei Äpfel mit Birnen verglichen.

Im Mai 2020 präsentierte EU-Kommissar Frans Timmermans seine Farm-to-Fork-Strategie als Kernstück des so genannten Green Deals, der ein Budget von 387 Milliarden zur Förderung der europäischen Agrarwirtschaft vorsieht. Die Strategie enthält wegweisende Reformvorschläge für ein gesundes, umweltfreundliches und nachhaltiges Lebensmittelsystem. Jetzt, ein halbes Jahr später, ist wenig davon übrig geblieben.

Offener Brief an die Europäische Kommission – am 5. Januar 2020 erschien in der niederländischen Tageszeitung Het Financieele Dagblad eine stark gekürzte Fassung dieses Artikels (nl).

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Quelle: Volkert Engelsman, CEO Eosta / Nature & More

Veröffentlichungsdatum: 29.01.2021

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