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AMI: Nachfrage für Bio-Obst nimmt weiter zu, davon profitieren auch die Importe

29. Januar 2021

Der Markt für Bio-Obst in Deutschland boomt. Auch 2020 ist die Nachfrage gewachsen. Im Obstsortiment stieg allein der Absatz bei Äpfeln im Einzelhandel gegenüber 2019 um 24 %. Davon profitiert in erster Linie die deutsche Produktion, aber auch die Importmengen nehmen zu, so die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI).

Bildquelle: Shutterstock.com Bio Obst
Bildquelle: Shutterstock.com

Die Nachfrage für Bio-Obst steigt in Deutschland seit Jahren. Allein von 2019 auf 2020 nahm die über den deutschen Einzelhandel verkaufte Menge um 15 % zu. Trotz steigender inländischer Produktion bleibt der Selbstversorgungsgrad in Deutschland klein. Der Großteil des in Deutschland verfügbaren Bio-Angebots wird importiert. Dabei fallen besonders Bananen und Zitrusfrüchte, Tafeltrauben, Steinobst und Melonen ins Gewicht. Aber auch exotische Früchte wie Avocados und Mangos weisen starke Wachstumszahlen auf. Beerenobst aus dem europäischen Ausland und von Übersee spielt außerhalb der deutschen Saison eine immer größere Rolle. Selbst bei Äpfeln ist der deutsche Markt auf Importe angewiesen.

Welche Obstarten stehen im Fokus? Wie groß sind die Warenbestände im Mittelmeerraum? Wie gestaltet sich der Übergang der Warenlieferung von der Südhalbkugel? Wer zählt aktuell zu den Gewinnern bzw. zu den Verlierern?

Weitere Informationen: AMI Web-Seminar „Profitiert die Obst-Importbranche auch vom Bio-Boom in Deutschland?“, einen Überblick über den aktuellen Trend am Bio-Markt.

Quelle und Copyright: AMI-informiert.de (AMI, 27.01.2021)
 

 

Veröffentlichungsdatum: 29.01.2021

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