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Corona-Effekt: Welthandel gesunken – Obst- & Gemüsehandel und -preise waren hoch

22. Dezember 2020

Infolge der Corona-Krise in dem zweiten Quartal brach der internationale Handel mit Waren ein. Der internationale Handel mit Obst und Gemüse andererseits ist im Wert in dem zweiten Quartal gestiegen. Was die Mengen  betrifft, gab es während der Spitze der Corona-Krise im Frühling weniger internationalen Handel.

Bildquelle: Shutterstock.com O & G
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Einem Bericht von Fruit and Vegetable Facts zufolge bedeuten die kleineren gehandelten Mengen, dass der Durchschnittspreis von Obst und Gemüse in dem zweiten Quartal dieses Jahres bedeutend höher als letztes Jahr war.

Wert des Welthandels mit Obst und Gemüse im Plus

Das Bild für den internationalen Handel mit Obst und Gemüse war besser als der globale Handel mit Waren. Weltweit wurden in dem ersten Quartal 9% mehr Wert als vor einem Jahr gehandelt. Auch in dem zweiten Quartal, wo die Krise auf ihrem Höhepunkt war, wurde eine größere Menge (6%) Obst und Gemüse als in dem zweiten Quartal 2019 gehandelt.

Die Mengen Obst und Gemüse, die weltweit gehandelt wurden, waren in dem ersten Quartal noch höher als in dem Vorjahr, aber in dem zweiten Quartal war der Welthandel etwas kleiner (3%) als 2019. Der durchschnittliche Preise war in dem zweiten Quartal dieses Jahres 10% höher als letztes Jahr.

Der Anteil von Obst und Gemüse an dem gesamten Warenexport in verschiedenen Ländern ist gestiegen. In dem zweite Quartal waren es fast 13% für Neuseeland, 7% für Spanien, 6% für Südafrika und Chile.

In den Niederlanden war der Anteil von Obst und Gemüse an dem Gesamtwarenhandel in dem zweiten Quartal was den Wert betrifft bei 2,2% für Importe und 2,8% für Exporte. In Belgien waren es jeweils 1,2% und 0,8%.

Der Export von Birnen aus Belgien war in den ersten sechs Monaten 10% kleiner

Bananen sind in Belgiens internationalem Handel als ein Import- und Reexportprodukt dominant. Belgische Bananenimporte sind in der ersten Hälfte dieses Jahres stabil geblieben. Wie in den Niederlanden waren in der ersten Hälfte des Jahres belgische Reexporte von Bananen kleiner. Zudem importierte Belgien in der ersten Jahreshälfte viel mehr Karotten und Zwiebeln als letztes Jahr. In dem Fall der Exporte war ein großes Minus von 10% bei belgischen Birnenexporten auffällig, hieß es in dem Bericht.

Quelle: Jan Kees Boon, Fruit and Vegetable Facts, www.fruitandvegetablefacts.com

Veröffentlichungsdatum: 22.12.2020

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