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Wageningen University und KeyGene forschen gemeinsam gegen Panama-Krankheit

08. September 2020

Wageningen University & Research (WUR) und KeyGene, die beide ihren Hauptsitz in den Niederlanden haben, beteiligen sich gemeinsam an dem internationalen Forschungsprogramm Accelerated Breeding of Better Bananas (ABBB). Mit ihrer Forschung tragen WUR und KeyGene zu der Entwicklung neuer ostafrikanischer Hochlandbananensorten bei, die gegen die verheerende Panama-Krankheit resistent sind.

Foto © Keygene
Foto © Keygene

Das ist wichtig für afrikanische Erzeuger und Gemeinden, weil Bananen ein wichtiger Teil der lokalen Ernährung sind. Bananen gehören zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln der Welt und Handelserträgen in den Tropen und Subtropen. Für Regionen wie Europa und Nordamerika werden Bananen vor allem als ein köstlicher und gesunder Fruchtsnack konsumiert.

Beschleunigung der Züchtung für bessere Bananen

Die Entwicklung besserer Sorten ist teuer, zeitaufwendig und erfordert eine enorme Landfläche.

Deswegen wurde das ABBB dank der Bill-&-Melinda-Gates-Stiftung ins Leben gerufen und von dem International Institute of Tropical Agriculture (IITA) angeregt. Das ABBB konzentriert sich auf die Verbesserung der Produktion und Produktivität von Bananen in dem Ostafrikanischen Hochland durch Verbesserung der Züchtungsprogramme mit dem Ziel der Entwicklung neuer Bananensorten und der Verbesserung lokaler Ertragsbewirtschaftung und Krankheitskontrollsysteme.

Bananen stehen aktuell unter Angriff einer neu identifizierten Fusarium-Spezies, allgemein als Tropical Race 4 (TR4) bezeichnet. Dieser Pilz tötet viele Genotype der Banane, einschließlich der weltweit wichtigsten Exportsorte Cavendish, die etwa 95% des internationalen Bananenhandels der Welt und 50% der weltweiten Produktion abdeckt. Die verheerende Krankheit heißt Fusarium-Welke bei Bananen (FWB), oder Panama-Krankheit, und breitet sich mit einer zunehmenden Geschwindigkeit über den Globus aus.

Quelle: WUR / KeyGene

Veröffentlichungsdatum: 08.09.2020

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