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Pfalzmarkt: Offizieller Spatenstich für europaweit größten und modernsten Vermarktungszentren

27. August 2020

Bei Pfalzmarkt eG in Mutterstadt nimmt eines der europaweit größten und modernsten Vermarktungszentren für frisches Obst und Gemüse jetzt sehr schnell weiter Gestalt an. Mit dem Bauprojekt liegt Pfalzmarkt eG voll im Plan. Bis die neue Vermarktungshalle – als erste Stufe – der Standorterweiterung voraussichtlich bis Ende 2021 fertiggestellt ist, investiert Deutschlands Marktführer für selbst erzeugtes Obst und Gemüse rund 30 Mio. Euro.

Foto © Architekturbüro Dipl.-Ing. Mike Bollongino (links) sowie Pfalzmarkt eG
Der Spatenstich ist ein wichtiger Meilenstein für die im Bau befindliche Standorterweiterung in Mutterstadt. Bei der Arbeit sind im Bild von links zu sehen: Adrian Blank, Verantwortlicher für die Projektsteuerung bei Drees & Sommer, Mannheim, Mike Bollongino, Architekt, Hans-Jörg Friedrich und Reinhard Oerther, Vorstände, Christian Deyerling, Aufsichtsratsvorsitzender, Andreas Renner, Beiratsvorsitzender bei Pfalzmarkt eG sowie Hans-Dieter Schneider, Bürgermeister der Gemeinde Mutterstadt. Foto © Architekturbüro Dipl.-Ing. Mike Bollongino sowie Pfalzmarkt eG

Das Neubauprojekt entsteht auf einer 15 Hektar großen Erweiterungsfläche in äußerst verkehrsgünstiger Lage, direkt neben der Anschlussstelle von Pfalzmarkt am Autobahnkreuz Mutterstadt. Neben dieser neuen Drehscheibe werden die bestehenden Logistikflächen und Kapazitäten bei Pfalzmarkt eG weiter genutzt.

400 Betonmischfahrzeuge bereiten mit 3.500 m3 Beton die Fundamente: Nach dem Spatenstich wachsen auf 30.000 qm 180 Stützen in den Himmel

Parallel zum ersten Spatenstich am 26. August, wurden die Fundamentarbeiten bereits so gut wie abgeschlossen. Um die dafür benötigten, mehr als 3.500 Kubikmeter Beton einzubringen, waren rund 400 Betonmischfahrzeuge erforderlich. Auf der rund 30.000 qm großen Grundfläche der künftigen Vermarktungshalle wachsen bereits – gut sichtbar – die ersten, über 12 Meter hohen Stützen in den Himmel.

Foto © Architekturbüro Dipl.-Ing. Mike Bollongino (links) sowie Pfalzmarkt eG
Bei Deutschlands Marktführer für selbst erzeugtes Obst und Gemüse entsteht bis 2021 eines der größten und modernsten Vermarktungszentren für frisches Obst und Gemüse in Europa. Bis 2021 investiert Pfalzmarkt eG in verkehrsgünstiger Lage am Autobahnkreuz Mutterstadt 30 Mio. Euro. Die Erweiterungsfläche hat eine Größe von 15 Hektar. Die Illustration zeigt wie das neue Vermarktungszentrum in der Endausbaustufe aussehen kann. Foto © Architekturbüro Dipl.-Ing. Mike Bollongino sowie Pfalzmarkt eG

Die hohe Vorproduktion für Stützen, Wände und Dachträger sorgt dafür, dass der Aufwand auf der Baustelle – gemäß Planung – „reduziert ablaufen kann“. Wie der Verantwortliche für die Projektsteuerung bei Drees & Sommer Mannheim, Adrian Blank, weiter mitteilt, „laufen aktuell die Ausschreibungen für die Haustechnik sowie die Verkehrsanlagen rund um das Neubauprojekt!“ Bis voraussichtlich Oktober werden dann alle 180 Stützen sowie die zugehörigen Wände in den vorbereiteten Fundamenten verankert sein. Im Anschluss daran folgen die Holzträger für das Dach, sowie das Dach selbst mit den zugehörigen Lichtbändern. Diese sorgen in Bereichen, wo es für das Obst und Gemüse ohne Qualitätsauswirkungen ist, für einen hohen natürlichen Lichteinfall.

Mit einer ultraschnellen Frischelogistik rückt Pfalzmarkt eG den „Obst- und Gemüsegarten Deutschlands“ noch näher an die Partner im LEH

Mit einer nochmals deutlich optimierten und künftig ultraschnellen Frischelogistik wird Pfalzmarkt eG neue Standards im Markt setzen. Da die Pfalz – als der „Gemüsegarten Deutschlands“ – traditionell beste Voraussetzungen für natürliches Wachstum bietet, steht der Slogan „Erntefrisch aus der Pfalz“ damit auch weiterhin für das Mehr an Vielfalt, Frische und Qualität.

Passend zum Saisonkalender bieten die 180 aktiven Pfalzmarkt-Erzeuger 140 unterschiedliche Obst- und Gemüsesorten aus heimischem Anbau – darunter auch viele neue „alte“ Sorten und Trendsetter, wie zum Beispiel Edamame, Ingwer, Mangold, Spitzkohl oder Steckrüben – bis zu vier Wochen früher als anderswo.

Qualitätsoffensive aus der Pfalz: „Wir geben alles, damit nachhaltig erzeugte Vitamine noch knackfrischer zu den bundesweiten Verbrauchern gelangen!“

Dank der hervorragenden Expertise der mittelständischen Erzeugerbetriebe und der Möglichkeit zur flächendeckenden Beregnung punktet Deutschlands größtes zusammenhängendes Gemüseanbaugebiet bereits heute bei den Partnern im Lebensmitteleinzelhandel (LEH), wenn es auf Liefertreue und Versorgungssicherheit ankommt. Reinhard Oerther, im Pfalzmarkt-Vorstand für das Thema Vertrieb verantwortlich, sagt: „Mit der Standorterweiterung schaffen wir die Voraussetzungen für eine Frische- und Qualitätsoffensive. Unsere Botschaft ist: Wir geben weiterhin alles, damit nachhaltig im ,Obst- und Gemüsegarten Pfalz‘ erzeugte Vitamine über unsere Partner im LEH künftig noch knackfrischer zu den bundesweiten Verbraucher gelangen!

Kurze und verlässliche Wege vom Erzeuger zum Verbraucher werden relevanter

Infolge der Corona-Pandemie und der aktuellen Hitzewelle in Europa wird der Vorteil kurzer und verlässlicher Wege vom Erzeuger zum Verbraucher – immer relevanter: Nachhaltig und saisonal erzeugtes Obst- und Frischgemüse aus deutschem Anbau liegt – auch deswegen – bei immer mehr Verbrauchern weiterhin voll im Trend.

Pfalzmarkt-Vorstand Hans-Jörg Friedrich erklärt: „Um möglichst frühzeitig frisches Obst und Gemüse aus der Pfalz liefern zu können und damit die Versorgung in Deutschland sicherzustellen, waren und sind die Pfalzmarkt-Erzeuger in dieser Saison in einer noch nie dagewesenen Weise gefordert. Im Team mit den 150 Mitarbeitern der Handelsplattform haben sie das Unmögliche möglich gemacht!“

Weniger Erntehelfer und die amtlichen Auflagen zur Pandemie-Prävention, die unsere 180 aktiven Erzeuger seit Mitte März erfüllen, führen zu einer Arbeitsmehrbelastung und derzeit noch unkalkulierbaren Zusatzkosten. Hans-Jörg Friedrich weiter: „Dass die Pfalz – auch jetzt bei extremer Sommerhitze - mit dem vollen Saisonprogramm lieferfähig bleibt, ist gar nicht hoch genug zu bewerten. Schließlich stemmen wir mit unserem grandiosen Team parallel zu diesen externen Einflussfaktoren auch die Standorterweiterung und liegen auch hier voll im Plan!“

Signal für die ausgezeichnete Zukunftsfähigkeit des Genossenschaftsprinzips

Für die insgesamt 1.400 Mitglieder von Pfalzmarkt eG ist die Standort-Erweiterung ebenfalls ein wichtiges Signal, weil es die ausgezeichnete Zukunftsfähigkeit des Genossenschaftsprinzips unter Beweis stellt! Christian Deyerling, Aufsichtsratsvorsitzender und parallel Erzeuger bei Pfalzmarkt eG sagt: „Wir agieren als einmaliger Verbund aus Erzeugern und Vertriebsspezialisten. In Zeiten von Corona zeigt sich, dass es zu dieser Form der intelligenten Arbeitsteilung keine bessere Alternative gibt!“

Quelle: Pfalzmarkt eG

Veröffentlichungsdatum: 27.08.2020

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