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Oberösterreich: Heftige Unwetter zogen Spur der Verwüstung in der Landwirtschaft

30. Juli 2020

Mit Temperaturen über 30 Grad ist nicht nur der Sommer so richtig auf Touren gekommen, auch Unwetter wüteten gestern am späten Nachmittag und Abend in weiten Teilen von Österreich. So haben Starkregen und Sturm in Kombination mit bis zu 5 cm großen Hagelschlossen vor allem in der Landwirtschaft in Oberösterreich eine Spur der Verwüstung hinterlassen.

Hagelschlossen nach Unwetter in Oberösterreich. Foto © Österreichische Hagelversicherung
Hagelschlossen nach Unwetter in Oberösterreich. Foto © Österreichische Hagelversicherung

Besonders betroffen waren die Bezirke Braunau am Inn, Ried im Innkreis und Vöcklabruck. "Die von Bayern kommende Unwetterfront zog Richtung Braunau, wo sie sich erheblich verstärkte. Orkanböen und hühnereigroße Hagelkörner schädigten sowohl Ackerkulturen als auch das Grünland auf einer Fläche von 10.000 ha massiv. Der Sturm hat Richtung Osten nachgelassen, der ungebrochen starke Hagel hinterließ aber weiter eine Spur der Verwüstung. Laut ersten Erhebungen durch die Sachverständigen der Österreichischen Hagelversicherung entstand ein Gesamtschaden von rund 2,5 Mio. Euro. War in der Vergangenheit in Oberösterreich vor allem die Trockenheit ein Problem, so sind es heuer die Starkniederschläge mit Hagel und Sturm. Binnen Minuten wird so der Ertrag und damit das Einkommen vieler Landwirte vernichtet", so der zuständige Landesleiter in Oberösterreich, Wolfgang Winkler.

Schäden werden online unter www.hagel.at an die Österreichische Hagelversicherung gemeldet.

Quelle: Österreichische Hagelversicherung

 

Veröffentlichungsdatum: 30.07.2020

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