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Hapag-Lloyd Hauptversammlung stimmt allen Beschlussvorschlägen zu

08. Juni 2020

Die Aktionäre der Hapag-Lloyd AG haben heute auf der virtuellen Hauptversammlung allen Tagesordnungspunkten, die zur Abstimmung gestellt wurden, mit der erforderlichen Mehrheit zugestimmt. Beschlossen wurde unter anderem die Verwendung des Bilanz-gewinns und damit die Ausschüttung einer Dividende in Höhe 1,10 Euro je Aktie.

Foto © Hapag-Lloyd
Foto © Hapag-Lloyd

„Im letzten Geschäftsjahr haben wir unsere Strategy 2023 konsequent weiter umgesetzt und ein Konzernergebnis erzielt, das ein Vielfaches über dem Vorjahresniveau liegt. Zudem sind wir vergleichsweise gut in das Jahr 2020 gestartet, sodass wir für den weiteren Jahresverlauf ein wenig Rückenwind mitnehmen können. Die Ausschüttung der Dividende ist vor dem Hintergrund des erfolgreichen Geschäftsjahrs konsequent – und auch ein Zeichen für die enge Verbundenheit mit unseren Aktionären“, sagte Rolf Habben Jansen, Vorstandsvorsitzender der Hapag-Lloyd AG.

Die Aktionäre stimmten weiterhin dem Vorschlag des Aufsichtsrats zu, Dr. Isabella Niklas als Vertreterin der Anteilseigner in den Aufsichtsrat zu wählen. Als Geschäftsführerin der HGV Hamburger Gesellschaft für Vermögens- und Beteiligungsmanagement mbH folgt sie auf Dr. Rainer Klemmt-Nissen, der sein Amt als Mitglied des Aufsichtsrats mit Ablauf der heutigen Hauptversammlung niedergelegt hat.

“Ich danke Herrn Dr. Rainer Klemmt-Nissen als Vertreter der Freien und Hansestadt Hamburg ganz besonders, dass er den Aufsichtsrat stets so tatkräftig und konstruktiv unterstützt hat. Zugleich freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit seiner Nachfolgerin Frau Dr. Isabella Niklas, die ich sehr herzlich im Aufsichtsrat der Hapag-Lloyd AG begrüße“, sagte Michael Behrendt, Aufsichtsratsvorsitzender der Hapag-Lloyd AG.

Darüber hinaus ist Hapag-Lloyd gut in das Jahr 2020 gestartet. Im zweiten Quartal sind jedoch sehr deutliche Auswirkungen der Corona-Krise auf die Transportmengen zu erkennen, denen mit finanziellen Vorsichtsmaßnahmen im Rahmen des Perfomance Safeguarding Program (PSP) entgegengewirkt wird. Gemäß der im Mai durch den Vorstand konkretisierten Ergebnisprognose wird für das laufende Geschäftsjahr weiterhin ein EBITDA in Höhe von 1,7 bis 2,2 Milliarden Euro und ein EBIT in Höhe von 0,5 bis 1,0 Milliarde Euro erwartet. Sofern es jedoch nicht zu einer früheren und stärkeren Erholung der Nachfrage nach Containertransportleistungen kommt, als in den im Finanzbericht des ersten Quartals 2020 beschriebenen Marktstudien erwartet, ist das obere Ende der prognostizierten Bandbreiten aus heutiger Sicht kaum realisierbar.

Alle Abstimmungsergebnisse der heutigen Hauptversammlung können im Investor-Relations-Bereich auf der Website von Hapag-Lloyd unter https://www.hapag-lloyd.com/de/ir/calendar-events/annual-general-meeting.html eingesehen werden.

Quelle: Hapag-Lloyd

Veröffentlichungsdatum: 08.06.2020

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