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RLV: Rheinisch regional - beste Wahl

14. Mai 2020

Gerade in Corona-Zeiten fällt auf: Eine regionale und verlässliche Versorgung mit Lebensmitteln ist wichtiger denn je. Der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) nimmt dies zum Anlass, auf die Vielfalt der im Rheinland angebauten Kulturen hinzuweisen.

Werres Stefan. Foto © Martina Goyert
Werres Stefan. Foto © Martina Goyert

„Wir haben das Glück, hier im Rheinland in einem richtigen Foodvalley zu leben“, so RLV-Präsident Bernhard Conzen. „Die Köln-Aachener Bucht mit ihren guten Böden bietet perfekte Bedingungen für Ackerbau, also zum Beispiel Getreide oder Zuckerrüben. Rund um Bonn und am Niederrhein gibt es den Obst- und Gemüseanbau. Die Regionen mit stärkeren Hangneigungen, wie die Eifel oder das Bergische Land nutzen die Bedingungen für die Grünlandbewirtschaftung oder Milchviehhaltung“, erklärt Conzen. Dabei gebe es natürlich noch viele andere wichtige Kulturen, wie Kartoffeln, Gemüse und Co., die über das Rheinland verteilt angebaut werden. „Diese Vielfalt kommt den rund 10 Mio. Einwohnern entlang der Rheinschiene und seiner ländlichen Regionen zugute und das ohne lange Transportwege, dafür mit höchsten Standards.“

Dabei behielten die Landwirte den Blick nach vorne, so Conzen. Es gibt erste Versuche, Süßkartoffeln, Soja oder Quinoa anzubauen. Auch Pfirsiche und andere Exoten könne man mittlerweile im Rheinland antreffen. „Auf diese Vielfalt sind wir Rheinländer sehr stolz“, so Conzen. Für die Zukunft des Sektors sei es wichtig, sich weiterzuentwickeln. Dazu gehört die Anpassung an den Klimawandel ebenso wie auf die veränderten Bedürfnisse unserer Kunden einzugehen. Das zeigen auch große Aufkleber des Verbandes auf immer mehr Erntemaschinen und Wagen. „Klimaschützer kaufen regional“, heißt es da. „Damit möchten wir Verbraucher dazu animieren, beim Einkauf etwas genauer hinzuschauen. Wie die Landwirtschaft der Zukunft aussieht – das beeinflussen wir alle maßgeblich mit unserem Einkaufsverhalten“, so der RLV-Präsident.

Wer Appetit auf frische Milch, Fleisch oder Obst und Gemüse hat, hat laut RLV verschiedene Möglichkeiten, diesen zu erfüllen. Neben einem kritischen Blick auf das Etikett im Supermarkt gäbe es auch die Möglichkeit direkt beim Landwirt im Hofladen oder beispielsweise an einem Automaten einzukaufen.

Entsprechende Kontakte finden Interessierte hier:

www.rlv.de/verbraucher/verkaufsautomaten-im-rheinland/
www.landservice.de

Quelle: RLV

Veröffentlichungsdatum: 14.05.2020

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