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Italien/Coronavirus: Coldiretti startet Kampagne zur Förderung italienischer Lebensmittel

05. März 2020

Um gegen Desinformation, instrumentelle Angriffe und unfairen Wettbewerb infolge des Coronavirus in Italien zu kämpfen, startet die erste Kampagne #MangiaItaliano („iss italienisch“) in Italien und im Ausland, um den Ruf von „Made in Italy“ zu retten. Aber zuerst zur Verteidigung des Landes, der Wirtschaft und Arbeit und vor allem, um den größten Reichtum des Landes zu preisen, den von Lebensmitteln und Wein.

Bildquelle: Shutterstock.com Zucchini
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Das wurde von dem Präsidenten von Coldiretti, Ettore Prandini, für das Treffen von dem Premierminister, Guiseppe Conte, mit sozialen Partnern bekannt gegeben, um zu betonen, dass das abscheuliche französische Video über italienische Pizza, das auf Canal Plus ausgestrahlt wurde, nur die Spitze des Eisberges des Verhaltens ist, das „Made in Italy“ diskreditieren soll.

Coldiretti berichtete, dass in einigen Ländern sinnlos „virusfrei“-Gesundheitszertifikate für Wein und Lebensmittel aus der Lombardei und Venetien verlangt werden. Aber es gab auch absurde Streichungen für Lebensmittellieferungen von der ganzen Halbinsel unter dem Druck eines Misstrauens, das oft künstlich durch Falschmeldungen von der Konkurrenz genährt wird und nun fangen italienische Restaurants an menschenleer zu sein.

Der Coronavirus-Notstand bei der Produktion, Logistik und Handelsschwierigkeiten sowie schwere Schäden des Ansehens, so betont Coldirettei, bringen die gesamte erweiterte Lebensmittelkette in Gefahr, von den Feldern in die Regale zu den Restaurants, was sich auf 538 Milliarden EUR beläuft, das entspricht 25% des BIP in Italien und bietet Arbeit für 3,8 Millionen Menschen. Ohne die Auswirkungen des Zusammenbruchs des Tourismus zu vergessen.

Das Ziel ist es, „Made in Italy“ mit der italienischen Landwirtschaft bekannt zu machen, die heute die grünste in Europa ist, mit 297 Spezialitäten mit DOP/IGP (g.U./g.g.A.), die auf EU-Ebene anerkannt sind, und 415 Weinen mit DOC/DOCG, 5.155 traditionellen regionalen Produkten, die auf der Halbinsel kontrolliert werden, die Führung in dem Biosektor mit über 60.000 Biofarmen, 40.000 Farmen, die bestrebt sind, Saatgut und Pflanzen zu schützen, die vom Aussterben bedroht sind, und die Vorherrschaft in der Welt bei Lebensmittelsicherheit mit der geringsten Zahl an Agrarlebensmittelprodukten mit unregelmäßigen chemischen Rückständen (0,8%) gegenüber 1,3% des EU-Durchschnitts oder 5,5% der Nicht-EU-Produkte. Ganz zu schweigen von der gesunden mediterranen Ernährung.

Quelle: Coldiretti

Veröffentlichungsdatum: 05.03.2020

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