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Italiens Obst und Gemüse profitiert von wachsender "Veggi"-Nachfrage in Italien und Deutschland

13. Februar 2020

Die neuen Verbrauchertrends und die ethischen Werte in Verbindung mit dem Konzept der Nachhaltigkeit mit besonderer Referenz auf den italienischen und deutschen Markt waren die Themen im Zentrum eines Treffens am Donnerstag, dem 6. Februar, das von dem ICE in Zusammenarbeit mit CSO Italy innerhalb des Veranstaltungsbereichs „Italy – The Beauty of Quality“ auf der Fruit Logistica organisiert wurde.

Foto © CSO Italy
Foto © CSO Italy

Während seiner Präsentation erklärte der Redner von CSO Italy, Federico Passarelli, wie 2019 in Italien der Prozentanteil der Verbraucher, die vegetarische Lebensmittelentscheidungen trafen, 7% erreichte (Quelle: Eurispes 2019). Davon sind 1,9% vegan, ein Anstieg um 1% gegenüber 2018 für einen Umsatz, der 850 Millionen EUR erreicht hat.

„Die Bevorzugung von komplett vegetarischen Gerichten, ganz ohne tierische Produkte, ist nun so weitverbreitet, dass in Italien letztes Jahr 53.000 Restaurants ihre Menüs mit Veggi-Alternativen versahen“, erklärte Passarelli. Die Gründe hinter dieser Entscheidung sind mannigfaltig: laut Daten von Eurispes sind es in 30% der Fälle sogenannte „Gesundheits“-Gründe, 25% sind ethische Gründe, gefolgt von der Liebe zu Tieren (19%) und Umweltthemen (4%).

Selbst wenn die Gründe für Gesundheit weggelassen werden, hat der Punkt der Nachhaltigkeit in einem weiten Sinne eine wirklich wichtige Bedeutung für die Verbraucher. Der Trend ist sowohl in Italien wie in Deutschland zu finden, wo im Durchschnitt die Aufmerksamkeit für Nachhaltigkeit allmählich an Bedeutung gewann.

„Im Allgemeinen sind italienisches Obst und Gemüse, das unter Befolgung ganzheitlicher Schädlingskontrolltechniken angebaut wird, in dem deutschen Markt weitverbreitet“, sagte Passarelli. Die Notwendigkeit, die wesentlichen Werte von italienischem Obst und Gemüse dem deutschen Verbraucher mitzuteilen, bleibt, fügte er hinzu.

Quelle: CSO Italy

Veröffentlichungsdatum: 13.02.2020

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