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Italien: Felder sowie Setzlinge durch schlechtes Wetter geschädigt

Anstieg auf über 100 Millionen EUR Schaden
26. November 2019

Neben Gemüse, das zerstört wurde, sind auch verwüstete Weingründe und Plantagen, zerbrochene Gewächshäuser, Tierfutter, aber auch Farmtiere verloren, offene, nicht überdachte Lager, aber auch Traktoren und landwirtschaftliche Maschinerie sind kaputt. Damit ist das Schadenskonto auf über 100 Millionen EUR angestiegen.

Bildquelle: Shutterstock.com FEld
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Das war die erste Schadensbewertung auf dem Land, wo es nun auch unmöglich ist, auf den überfluteten Feldern zu säen und Triebe und Setzlinge könnten ertrinken. Das zeigte Coldiretti in der Woge der Stürme auf, die die Halbinsel von Nord nach Süd trafen und Regen und Überschwemmungen der Flüsse verursachten.

Wenn das schlechte Wetter weitergeht, könnte es unmöglich sein, die Aussaat abzuschließen, womit die meisten der Erträge ausbleiben werden, sagte Coldiretti weiter.

Gerade die Überflutung des Landes und das Ersticken überschwemmter Pflanzen ist eines der Hauptprobleme in Zentralitalien, von Umbrien bis Latium und insbesondere im Süden. In Kampanien floss das Wasser auf tausende Hektar, die mit Frühlingszwiebeln, Salaten, Brokkoli, Blumenkohl und Fenchel bepflanzt sind und sogar Heu und Tabakblätter sind für die Lieferung bereit, während die Stürme in Apulien nicht nur das Gemüse, sondern auch die kleinen Olivenbäume der gerade gegen Xylella gepflanzten Sorte geschädigt haben.

Quelle: Coldiretti

Veröffentlichungsdatum: 26.11.2019

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