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50 Jahre DGE-Ernährungsbericht

06. August 2019

"In Zeiten der Informationsflut, widersprüchlichen Aussagen und Fake News bietet er wissenschaftlich fundierte Orientierung“, sagt Dr. Angela Bechthold, Leiterin des Referats Wissenschaft der Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE). „Ziel des Berichts war und ist es, aktuelle Daten zur Ernährungssituation in Deutschland sowie Ergebnisse von Forschungsvorhaben zu präsentieren, zu bewerten und Handlungsempfehlungen abzuleiten.“

Bildquelle: Shutterstock.com Kasse
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Es handelt sich nicht nur um eine Momentaufnahme, sondern die DGE-Ernährungsberichte schreiben auch Daten wie z.B. den Lebensmittelverbrauch und die Häufigkeit von Adipositas über die Zeit fort. Damit dienen die Forschungsergebnisse und Aussagen dieses Mediums seit 50 Jahren als Entscheidungshilfe und Impulsgeber für ernährungs- und gesundheitspolitische Maßnahmen in Deutschland.

Vor einem halben Jahrhundert, heute und in Zukunft

1968 beauftragen die damaligen Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie für Gesundheitswesen die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) als neutrale Fachgesellschaft mit der Erstellung eines periodisch erscheinenden Berichts, der über die Situation der Ernährung der Bevölkerung Auskunft gibt. Den ersten Ernährungsbericht legte die DGE schon ein Jahr später vor. Neben der Grundlage für politische Entscheidungen rund um Ernährung und Gesundheit sollte er mit den Informationen zum Lebensmittelverbrauch Basis für die agrarpolitische Ausrichtung vor dem Hintergrund ernährungsphysiologischer Notwendigkeiten sein.

Heute wird er im Auftrag und mit finanzieller Förderung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) herausgegeben. Ergänzend zur kontinuierlichen Berichterstattung sind im Laufe der Zeit zahlreiche Forschungsvorhaben im Rahmen der DGE-Ernährungsberichte gefördert worden.

Verlässliche Aussagen – wissenschaftlich fundiert

„Was und wie viel wird in Deutschland gegessen? Welche Trends sind zu beobachten? Welche Maßnahmen sind notwendig, um die Ernährungssituation und Gesundheit der Menschen zu fördern? Und wo besteht Forschungsbedarf? Auf diese Fragen gibt der DGE-Ernährungsbericht auch in Zukunft wissenschaftlich fundierte und verlässliche Antworten“, sagt Dr. Angela Bechthold.

Quelle: DGE

Veröffentlichungsdatum: 06.08.2019

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