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Marktinformation Ostdeutschland 29 KW: Es wird überwiegend Speisekartoffeln aus der Pfalz abgepackt

24. Juli 2019

Im Berichtsgebiet wird noch überwiegend, insbesondere im Premiumbereich, Speiseware aus der Pfalz abgepackt. Andere deutsche Herkünfte sind inzwischen häufiger, aber noch nicht immer schalenfest. Die Erzeugerpreise geraten ganz langsam in die Abwärtsspirale. Im Vergleich zur Vorwoche sind diese weitere 6 EUR/dt zurückgenommen worden.

Bildquelle: Shutterstock.com Kartoffeln
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Dies geht aus dem "Marktinformation Ostdeutschland 29. KW 2019 " des Landesamts für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) in Rostock hervor.

Ab Station werden in dieser Woche für Ware aus der Pfalz und Niedersachsen 55 EUR/dt für vorwiegend festkochende Speiseware genannt. Mehlig kochende und festkochende Knollen kosten 57 EUR/dt. Packware aus Sachsen-Anhalt und Sachsen liegt preislich bis zu 4 EUR/dt darunter. Regionale Ware ist zum Teil noch losschalig. Die Partien, welche Festschaligkeit aufweisen, sind häufig klein. Es ist nach wie vor zu trocken. Gebietsweise sind am vergangenen Wochenende kräftige Regenschauer niedergegangen. Diese reichen aber vielerorts nicht aus, um das Ertragsniveau noch wesentlich zu beeinflussen. In einigen trockenen Regionen reifen die Kartoffelbestände vorzeitig ab. Proberodungen brachten dort nur kleine Knollen der Sorte Gala zu Tage.

Nach wie vor fließt die Rohware für die Schälung auf hohem Preisniveau rasch ab. Für losschalige Schälrohware müssen nach wie vor noch zwischen 30 und 40 EUR/ dt franko gezahlt werden. Noch sind Frühkartoffeln für den Pack- und Schälbereich knapp, teils gerade marktdeckend verfügbar. Die Preise für geschälte und gedämpfte Schälkartoffeln haben wiederholt das Niveau der Vorwoche gehalten. Zum Teil wird immer noch alterntige Lagerware geschält. Während der Schulferien ist der Absatz an Schälkartoffeln wie erwartet zurückgegangen. Die Nachfrage nach Speiseware im Lebensmitteleinzelhandel und in den Discountern hatte sich in der Vorwoche infolge der kühlen Witterung regional belebt, teils wird von schleppender Nachfrage aber auch normal ruhigem Feriengeschäft berichtet.

Quelle: MIO-Lallf

Veröffentlichungsdatum: 24.07.2019

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