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Albert Heijn führt Test zur Bekämpfung von Lebensmittelabfall mit Hilfe von KI durch

29. Mai 2019

Albert Heijn ergreift den nächsten Schritt, um Lebensmittelabfall zu reduzieren, indem er dynamische Preisnachlässe („dynamic discounting“) in einem Landen in Zandvoort, in den Niederlanden testet. Bestimmte Produkte werden basierend auf ihrem Ablaufdatum automatisch im Preis reduziert, wobei es einen höheren Rabatt für Artikel gibt, die am ehesten verkauft werden müssen.

Foto © AlbertHeijn
Foto © AlbertHeijn

Künstliche Intelligenz (KI) bietet unzählige Möglichkeiten für die Einzelhandelsindustrie.

Ein Algorithmus, der von Albert Heijn entwickelt wurde, berücksichtigt verschiedene Faktoren, um den besten Preis zu kalkulieren, nicht zu verkaufende Produkte loszuwerden und somit Abfall zu reduzieren. Zu diesen Faktoren gehören Standort, Bonusangebote, Wetterbedingungen, historische Verkaufsleistung und Bestand im Laden. Angefangen wird mit Huhn und Fisch, wobei diese Produkte elektronische Preisetiketten mit zwei Preisen haben werden: der reguläre Preis und der Rabatt bei einem bestimmten Abflaufdatum.

Albert Heijn wurde für den Test von dem Antiabfallunternehmen Wasteless beraten. Die Reduzierung von Lebensmittelabfall ist ein wichtiges Thema in der Nachhaltigkeitsstrategie von Albert Heijn. Die Marke will bis 2030 die Hälfte des Abfalls in der Lebensmittelkette beseitigen. Für mehr Informationen, Zahlen und Beispiele schauen Sie unter: www.ah.nl/duurzaam.

Quelle: AholdDelhaize

Veröffentlichungsdatum: 29.05.2019

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