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Xylella-Update: nach wie vor keine Heilung, Kontrollmaßnahmen entscheidend

27. Mai 2019

Die EFSA hat ihre Bewertung der von Xylella fastidiosa ausgehenden Risiken für (Nutz-)Pflanzen in der Europäischen Union aktualisiert. Die jüngste Bewertung liefert neue Erkenntnisse und Schlussfolgerungen zur Bekämpfung bestehender Ausbrüche des Schädlings sowie zur Verhinderung seiner weiteren Ausbreitung in der EU.

Bildquelle: Shutterstock.com Xylella
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Eindämmung der Bedrohung

Das Gremium für Pflanzengesundheit (PLH-Gremium) der EFSA simulierte anhand von Computermodellen, wie sich X. fastidiosa unter verschiedenen Bedingungen über kurze und weite Entfernungen ausbreitet. Die Modellierung zeigte, wie wichtig es ist, Maßnahmen wie von der Europäischen Kommission festgelegte Kontrollen umzusetzen, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern und sogar Ausbrüche zu tilgen. Sie veranschaulichte die relative Effektivität von Pufferzonen unterschiedlicher Größe zur Kontrolle eines infizierten Gebiets.

Die Simulationen zeigten auch, dass es wichtig ist, die Insekten zu bekämpfen, die den Erreger in Europa nachweislich übertragen – wie etwa die Wiesenschaumzikade Philaenus spumarius – sowie den Zeitverlust zwischen Ausbruchserkennung und Umsetzung von Kontrollmaßnahmen – z.B. die Entfernung infizierter Pflanzen und Einrichtung abgegrenzter Gebiete – zu minimieren.

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Quelle: EFSA

Veröffentlichungsdatum: 27.05.2019

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