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Generalversammlung 2019 der AREFLH: Simona Caselli erneut an der Spitze der Vereinigung bestätigt

01. April 2019

Am 27. März fand die Jahreshauptversammlung der AREFLH, die Vereinigung der europäischen Obst, Gemüse und Zierpflanzen erzeugenden Regionen, in Bordeaux, in dem Hauptsitz der Region Nouvelle Aquitaine statt. Die Präsidentin, Simona Caselli, deren Amtszeit endete, wurde erneut einstimmig als Leiterin der Vereinigung bestätigt.

Neuer Vorstand der AREFLH, Simona Caselli mit Jean-Louis Moulon. Foto © AREFLH
Neuer Vorstand der AREFLH, Simona Caselli mit Jean-Louis Moulon. Foto © AREFLH

Das diesjährige Treffen, das mit dem Ende des Mandates der Regionalrätin der Region Emilia-Romagna zusammenfiel, welches 2016 begann, hatte die Besetzung aller Mandate für eine neue dreijährige Amtszeit zum Ziel, von der Präsidentschaft bis zu den Vorstandsmitgliedern.

Caselli wird von Jean-Louis Moulon, Präsident des Erzeugerrates, unterstützt werden, der auch erneut bestätigt wurde, und von einem Verwaltungsrat, der aus Vertretern der Regionen und Vereinigungen der Erzeugerorganisationen besteht.

Foto © AREFLH
Foto © AREFLH

Das Treffen bot die Möglichkeit, auf das Mandat von Präsidentin, Simona Caselli, zurückzublicken. „Ich bin sehr froh, mein Mandat im Zentrum der AREFLH erneuern zu können. Das bedeutet, dass die erreichte Arbeit sowohl von den Regionen als auch Erzeugern geschätzt wird“, sagte der Regionalrätin. „Während dieser drei Jahre haben wird die Ziele erreicht, die wir uns zu Beginn des Mandates gesetzt haben. Dies unter anderem, indem wir an Projekten teilnahmen, die bedeutende Finanzmittel unter dem Europäischen Forschungsprogramm Horizon2020 bekamen. Wir haben an der Förderung und dem Bewusstsein bezüglich des Obst- und Gemüsekonsums mit besonderen Publikationen gearbeitet, die auf den wichtigsten Obst- und Gemüsemessen in Europa präsentiert wurden, aber vor allem haben wir unsere Rolle als der privilegierte Gesprächspartner der Europäischen Kommission gestärkt, wobei wir Ergebnisse erreicht haben, die wir alleine, als Regionen oder als Vereinigungen von Erzeugerorganisationen (engl. APO) nie hätten erreichen können“, sagte sie.

In ihrer abschließenden Rede schloss Simona Caselli die Arbeit dieser Versammlung ab, indem sie sagte, „die GAP ist die einzig wahre gemeinsame europäische Politik, wie ihr Name andeutet. Entscheidungen bezüglich unserer Erzeuger werden auf europäischer Ebene getroffen und das ist eine gute Sache, weil sie jeden auf ein gleiches Fundament stellt, ohne den Wettbewerb zu verzerren. Allerdings müssen wir sicherstellen, dass der Vielfalt und den Bedürfnissen der verschiedenen Regionen, die auch der Reichtum unseres Landes und der EU sind, Beachtung geschenkt wird. Meine Erfahrung in den vergangenen drei Jahren zeigt, dass man durch Knüpfen von Kontakten, Zeigen von Kompetenz, Vorbringen von gut begründeten Vorschlägen Gehör bekommt und Ergebnisse erzielt. Europa ist weit weg von jenen, die nicht wissen, wie man Beziehungen aufbaut, oder die sich nicht annähern wollen.“

www.areflh.org

Quelle: AREFLH

Veröffentlichungsdatum: 01.04.2019

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