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DRV-Präsident Holzenkamp zur Europawahl: "Die Agrarwirtschaft braucht ein starkes Europa"

26. März 2019

„Die über 2.000 deutschen Raiffeisen-Genossenschaften mit ihrer starken Position als Wirtschaftskraft im ländlichen Raum sind auf stabile und tragfähige Verhältnisse in Europa angewiesen,“ betont Franz-Josef Holzenkamp, Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV), im Vorfeld der Wahl zum Europaparlament.

Bildquelle: Shutterstock.com EU European Parliament in Strasbourg Flags
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„Dazu braucht es besonnenes Handeln der Entscheidungsträger, damit wegweisende Maßnahmen ergriffen werden können,“ mahnt Holzenkamp an. Der Brexit sowie neue Herausforderungen und Aufgaben im europäischen und internationalen Kontext gäben der anstehenden Wahl eine besondere Bedeutung: „Als Bürger der Europäischen Union haben wir alle mit unserer Stimme die Möglichkeit, das europäische Einigungswerk mitzugestalten. Diese sollten wir uns nicht entgehen lassen.“

Was aus Sicht der Genossenschaften wichtig ist, damit die Agrarwirtschaft weiterhin eine Zukunft in Europa hat, geht aus den DRV-Kernforderungen zur Europawahl hervor. In den acht Positionen fordert der Spitzenverband der Genossenschaften im grünen Sektor die Stärkung der Erzeuger in der Lebensmittelkette ebenso wie einen freien Binnenmarkt und vor allem eine praxisnahe und starke Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) einhergehend mit einem stabilen Agrarbudget. „Die Verantwortung, die europäische Landwirtschaft mit der anstehenden Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik über Jahre zu prägen und damit auch über den Erfolg der europäischen Grünen Branche zu entscheiden, liegt mit in den Händen des Parlaments,“ führt Holzenkamp aus und fügt hinzu: „Ein stabiles Agrarbudget als zentrales Element der GAP fördert eine innovative und zukunftsweisende Landwirtschaft. Direktzahlungen und gezielte Förderung in Bereichen wie Umwelt und Bildung sichern langfristig den Erfolg der europäischen Landwirtschaft.“ 

Quelle: DRV

Veröffentlichungsdatum: 26.03.2019

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