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Eosta erklärt Messestand zur plastikfreien Zone

"Höchste Zeit, mit dem Plastikmeer in Supermärkten aufzuräumen"
29. Januar 2019

Natürliches Labeling, also das Anbringen von Logos mittels Lichtstrahl auf der Schale der Frucht, feierte im vergangenen Jahr seinen Durchbruch. Eosta, das dafür verantwortliche Bio-Handelsunternehmen für Obst und Gemüse aus den Niederlanden, konnte so bisher rund 10 Millionen Plastikverpackungen einsparen; viele andere Unternehmen aus der Branche sind inzwischen dem Beispiel gefolgt.

Foto © Eosta
Foto © Eosta

Doch was nachhaltiges Verpacken betrifft, so ist noch viel mehr möglich. Welche Alternativen es zur Kunststoffhülle gibt, zeigt Eosta auf den anstehenden Fachmessen Fruit Logistica in Berlin sowie der Biofach in Nürnberg und erklärt seinen Messestand kurzerhand zur plastikfreien Zone.

Natürlich gekennzeichneter Bio-Ingwer, der das Bio-Logo als eine Art Licht-Tattoo direkt auf der Schale trägt, ist einer der größten Plastik-Einsparer im Sortiment von Eosta. Allein die deutschen Filialen der Supermarktkette Netto verkaufen jährlich mehr als eine Million Kilo dieses Produkts. Weil der Bio-Ingwer seine Kennzeichnung direkt auf der Schale trägt, muss er nicht mehr verpackt und etikettiert werden. Nur dieses Produkt spart somit über 40.000 Kilo Plastikfilm ein, 45 Bäume an Etikettierpapier und soviel CO2, wie ein Auto verbraucht, das 41 mal die Welt umrundet.

Der unverpackte und mittels natürlichem Labeling trotzdem unterscheidbare Bio-Ingwer von Eosta ist nur ein Beispiel für grüne Verpackungsalternativen. Verpackungsexperte Paul Hendriks, die treibende Kraft hinter dieser und anderen Innovationen aus dem Hause Eosta, stellt klar: „Keine Verpackung ist die beste Verpackung. Aber wenn das Produkt, meistens aus Gründen der Unterscheidbarkeit zur konventionellen Ware, doch verpackt werden muss, so gibt es inzwischen zahlreiche Alternativen zum Kunststoff, z.B. Karton aus Zuckerrohrfaser, einem Abfallprodukt der Zuckerindustrie. Der Grund, warum es diese umweltfreundlichen Verpackungen trotzdem so selten in den Supermarkt schaffen, ist, dass sie ein paar Cent mehr kosten – das finden wir bedauerlich. Denn vielen Konsumenten ist die Plastikverpackung, gerade um die nachhaltig erzeugte Bioware, ein Graus.“

Michaël Wilde, Manager für Nachhaltigkeitskommunikation bei Eosta, betont die Notwendigkeit, hier endlich einen Wandel einzuleiten: „2018 wurde es noch einmal überdeutlich: Der moderne, kritische Konsument hat die Nase voll von Einweg-Plastik. Jeder hat die Bilder von plastikverschmutzten Meeren und abfallübersäten Stränden noch deutlich vor Augen. Die Supermärkte werde hier in der Pflicht gesehen, den Anfang zu machen. Wir wollen unsere Handelskunden dabei unterstützen, mit ihrem hauseigenen Plastikmeer aufzuräumen und zu zeigen, dass sie Teil der Lösung sind und nicht Teil des Problems“.

Auf den Branchentreffen Fruit Logistica (6. bis 8. Februar 2019 in Berlin) und Biofach (12. bis 16. Februar 2019 in Nürnberg) erklärt Eosta einen Großteil des Messestands zur plastikfreien Zone, die ganz den grünen Alternativen zur Kunststoffverpackung gewidmet ist. Neben zahlreichen Mustern und Anwendungsbeispielen werden hier auch die Verpackungs- und Kommunikationsexperten von Eosta anwesend sein, um detailliert auf technische sowie auf Nachhaltigkeitsaspekte eingehen zu können. Jeder, der sich für dieses Thema interessiert, ist herzlich willkommen. Eosta ist auf der Fruit Logistica in Halle 3.2 auf Stand A-07 zu finden; auf der Biofach treffen Sie Eosta in Halle 7 auf Stand 625 an.

www.eosta.com und www.natureandmore.de

Quelle: Eosta

Veröffentlichungsdatum: 29.01.2019

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