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Reichliche Obsternte trotz extremer Witterung

09. Januar 2019

Hitze und Trockenheit verhinderten im Jahr 2018 eine Rekordproduktion im deutschen Obstanbau. Mit knapp 1,4 Mio. t fällt die Ernte aber immer noch überdurchschnittlich aus. Vor allem Erdbeeren, Zwetschen und in der zweiten Jahreshälfte auch Äpfel und Birnen wurden reichlich gepflückt.

Bildquelle: Shutterstock.com Apfel
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Aber die Witterung hatte ihre Tücken und stellte Erzeuger und Handel vor große Herausforderungen, so die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI).

Besonders für die Erdbeererzeuger war 2018 kein leichtes Jahr. Nicht nur Hitze und hohe Temperaturen erschwerten die Produktion, manche Regionen wurden zusätzlich von Starkregen mal mit und mal ohne Hagel heimgesucht. Durch die hohen Temperaturen gab es bei den verschiedenen Kulturverfahren im Freiland kaum einen zeitlichen Abstand bei der Ernte. Die Preise brachen bereits Ende April ein.

Auch bei hiesigen Kirschen verlief die Ernte Knall auf Fall. Die verschiedenen Herkünfte überschnitten sich und machten sich gegenseitig Konkurrenz. Das spiegelte sich deutlich in den Preisen auf allen Handelsstufen wider. Ähnlich schnell verlief die Saison bei Zwetschen.

Detaillierte Informationen zu der deutschen Sommerobstsaison 2018, den Entwicklungen am Markt für Kernobst sowie Auskünfte zum deutschen Import/Export von Obst finden Sie in unserem Markt Report „ Fakten und Trends 2019 “.

Quelle und Copyright: AMI-informiert.de (AMI, 07.01.2019)
 

Veröffentlichungsdatum: 09.01.2019

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