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Nach dem Frostjahr 2017 wieder genügend deutsche Äpfel

26. November 2018

Der Apfelmarkt in Deutschland ist gut versorgt. Insbesondere der Norden und Süden können aus dem Vollen schöpfen. Aber auch die stark von der Trockenheit betroffenen Anbaugebiete im Osten und in der Mitte Deutschlands melden zumindest durchschnittliche Mengen. Zum Stichtag 1. November lagern insgesamt 450.000 t bei den Erzeugerorganisationen. Damit wird die Spitzenmenge aus 2016 überschritten.

Bildquelle: Shutterstock.com Apfel
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Rekordbestände bei Red Jonaprince, Gala und Braeburn

Besonders die Jonagold-Gruppe kommt reichlich vor, die durch den starken Zuwachs bei Red Jonaprince mit 164.000 t an die Lagermengen aus 2016 heranreicht. Dabei entfällt nur noch gut die Hälfte auf Jonagold und Jonagored. Red Jonaprince ist mittlerweile mit fast 74.000 t im Sortiment vertreten. Der mit Abstand größte Anteil davon lagert im Norden. Auch bei Braeburn stellt der norddeutsche Raum fast 50 % der bundesdeutschen Rekordmenge von 60.500 t. Dagegen ist Gala im Süden am stärksten vertreten.

Elstar nur unterdurchschnittlich verfügbar

Elstar bildet nach der Jonagold-Gruppe mit ihren zahlreichen Mutanten die Hauptsorte. Gegenüber dem ernteschwachen Vorjahr stehen wieder größere Mengen zur Verfügung, insgesamt sind die Lagerbestände Anfang November aber eher unterdurchschnittlich. Anders als spätere Sorten konnte Elstar nicht mehr von den guten Wachstumsbedingungen im Herbst profitieren.

Wie geht es weiter?

Durch zahlreiche Aktionen im Lebensmitteleinzelhandel kann mittlerweile fast an das Absatzniveau des Vorjahres angeknüpft werden. Aber reicht das? Angesichts der Lagerbestände müsste das Tempo eher erhöht werden. Dazu spielt die vielfach begrenzte Qualität in diesem Jahr eine größere Rolle, infolgedessen momentan viel Ware in den Verkauf drängt und auch zügig verkauft werden muss. Zumindest das Wetter spielt dem Apfelkonsum jetzt mehr in die Karten.

Quelle und Copyright: AMI-informiert.de (AMI, 23.11.2018)
 

Veröffentlichungsdatum: 26.11.2018

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