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Spanische O&G-Exporte an EU 1% gesunken und an Drittländer 3% gestiegen

04. September 2018

Der spanische Export von Obst und Gemüse an die EU stand in der ersten Hälfte von 2018 bei 7.024 Millionen EUR, 1% weniger als in dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. Allerdings sind die Exporte an Länder außerhalb der EU um 3% auf 479 Millionen EUR gestiegen.

Bildquelle: Shutterstock.com Gurken
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In der letzten Gruppe stechen die europäischen Nicht-EU-Ländern heraus, die Wachstum verzeichneten, insbesondere Norwegen, während sich die Lieferungen an Länder außerhalb Europas bei 247 Millionen EUR stabilisierten, so Daten von dem Amt für Zölle und Verbrauchsteuern, die FEPEX weiterverarbeitet hat.

Der deutliche Rückgang, den spanische Obst- und Gemüseverkäufe an die EU verzeichneten, kam insbesondere durch die Niederlande, wo der Wert um 1% auf 637,6 Millionen EUR abnahm, und Italien mit 429,7 Millionen EUR (-7%).

Die Lieferungen nach Deutschland und Frankreich, das erste und zweite Ziel spanischer Obst- und Gemüseexporte, sind jeweils um 1% und 3% gestiegen und machten 6,3% der Gesamtmenge aus. Das Wachstum kam vor allem durch europäische Nicht-EU-Länder, wohin zusätzliche 7% exportiert wurden, eine Gesamtsumme von 232 Millionen EUR, und innerhalb dieser Länder legte Norwegen um 60% auf 63,7 Millionen EUR zu.

Außerhalb Europas stand der Export bei 247 Millionen EUR, 3,2% der Gesamtmenge, die gleiche Zahl wie in der ersten Hälfte von 2017. In dieser Gruppe stach insbesondere Kanada mit 41,4 Millionen EUR (+64%) heraus sowie China mit 27,9 Millionen EUR (+35%).

Der Export von Obst und Gemüse an die EU belief sich der Menge nach in der ersten Hälfte von 2018 auf 6,3 Millionen Tonnen und der Export an Drittländer stand bei 407.623 Tonnen.

Für FEPEX kommt die geringere Menge und der Wert der Exporte an Länder außerhalb Europas durch viele und verschiedene Gründe, darunter besonders Pflanzenschutzbarrieren sowie jene, die mit logistischen und finanziellen und wirtschaftlichen Aspekten zu tun haben. Deshalb wird es als eine Priorität gesehen, die Handelsbeziehungen auf solch eine Weise zu fördern, dass Pflanzenschutzprotokolle kein Hindernis für den Handel darstellen.

Quelle: FEPEX

Veröffentlichungsdatum: 04.09.2018

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