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Mehr Raum für Nachhaltigkeit: Eosta bezieht neues Firmengebäude

04. September 2018

Endlich ist es soweit: Am Montag, den 3. September 2018, ist Eosta, das niederländische Bio-Handelsunternehmen für Obst und Gemüse mit der Eigenmarke Nature & More, ins neue Firmengebäude eingezogen. Die Logistik operiert bereits seit einem Monat vom 19.500 Quadratmeter großen Standort unweit des bisherigen Firmensitzes in Waddinxveen aus. Nun zieht auch die Verwaltung nach.

Foto Eosta / Nature & More
Der nun fertiggestellte Neubau von Eosta / Nature & More verkörpert die Unternehmenswerte Authentizität, Gemeinschaft und Verantwortung. Foto Eosta / Nature & More.

Mit zahlreichen nachhaltigen und zirkulären Maßnahmen repräsentiert der Neubau aus der Feder von Architekt Thomas Rau nicht nur die Firmenwerte, sondern will Eosta auch fit für die Wirtschaft der Zukunft machen.

Das dynamische Wachstum der Bio-Branche und die steigende Nachfrage nach ökologisch erzeugten Lebensmitteln bescherten Eosta in den vergangenen Jahren eine gute Auftragslage, ließen das Unternehmen aber auch an seine räumlichen Grenzen stoßen. Schnell war klar: ein neues Firmengebäude muss her. „Der nun fertiggestellte Neubau strahlt Wärme und Menschlichkeit aus. Er soll als Verkörperung unserer Unternehmenswerte verstanden werden: Authentizität, Gemeinschaft, Verantwortung“, so Volkert Engelsman, CEO von Eosta.

Wo Ökonomie auf Ökologie trifft

Moderne Technologien, natürliche Materialien und ein innovatives Raumnutzungskonzept sollen zu eigenverantwortlichem, partnerschaftlichem und innovativem Handeln anregen. Die offen gestalteten Bürobereiche gehen in ein Atrium über, das die verschiedenen Abteilungen miteinander verbindet. Das Atrium soll als zentraler Treffpunkt fungieren. Die breite Tribunen-Treppe dient gleichzeitig als zwanglose Sitzgelegenheit. Sie versinnbildlicht – als Bindeglied zwischen Ein- und Verkaufsabteilung, Buchhaltung, IT, Marketing und Management – die Verbindung zwischen grünem Idealismus und kommerziellem Tagesgeschäft. Entsprechend dem Firmenslogan „Where Economy meets Ecology“ („Wo Ökonomie auf Ökologie trifft“).

Nachhaltige und zirkuläre Prinzipien

Sitzecken mit Kamin, Fitness-, Meditations- und Ruheräume stellen den Menschen in den Mittelpunkt, laden zum Austausch ein und erteilen Nischendecken eine Absage. „Wer die Welt verändern will, muss schließlich das große Ganze im Blick haben“, erklärt Engelsman, der aktuell auf Platz 1 im Ranking der nachhaltigsten Unternehmer in den Niederlanden steht. Dem großen Ganzen Rechnung getragen wurde auch mit einer Reihe zirkulärer und nachhaltiger Maßnahmen im Bau: So liegt beispielsweise ein Material-Pass vor, in dem alle verwendeten Rohstoffe erfasst sind, um sie im Falle einer Demontage ausfindig zu machen und wiederverwenden zu können. Eine Photovoltaik-Anlage bedeckt große Teile des Daches, eine Regenwasser-Sammelanlage gibt überschüssiges Wasser an benachbarte Landbaubetriebe ab. Heimisches Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft sowie Cradle-to-Cradle-zertifizierte Baumaterialien runden das Bild ab.

Nutzen statt Besitzen

Eosta hat das Interieur gemeinsam mit den Innenarchitekten von Ex Interiors und Logge Circulair entworfen. Um dem zirkulären Anspruch gerecht zu werden, wurden Verträge mit den Lieferanten zum Rückkauf und zur Wiederverwendung geschlossen. Inspiriert von der Zusammenarbeit rief Eostas Hausbank ABN AMRO ein Pilotprojekt ins Leben: „Product As A Service“. Damit will der Finanzdienstleister als erste Bank in den Niederlanden Eigentum aus einer Kreislaufwirtschafts-Perspektive heraus neu denken und finanzieren. Der Entwurf des 19.500 Quadratmeter großen Firmensitzes stammt von Architekt Thomas Rau; der Bau wurde, im Auftrag von Volker Wessels Vastgoed, durch Systabo ausgeführt. Die Grünflächen im Außenbereich werden derzeit noch naturnah gestaltet. Eine vollständige Liste aller nachhaltigen sowie kreislaufwirtschaftlichen Maßnahmen ist unter www.naturenandmore.de einsehbar.

Quelle: Eosta

Veröffentlichungsdatum: 04.09.2018

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