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Rückgang für moldawische Apfelexporte erwartet

20. Juni 2018

Die Teilnehmer des moldawischen Apfelmarktes erwarten dieses Jahr keine hochqualitativen Früchte. Somit wird das Angebot der Äpfel für die Industrie wahrscheinlich steigen, wodurch die Erzeuger den Druck in dem Frischmarkt verringern können. Das berichtete Fruit-Inform unter Bezugnahme auf East-Fruit.com.

Bildquelle: Shutterstock.com Apfel
Bildquelle: Shutterstock.com

2017 war die Apfelproduktion in Moldawien infolge der Aprilfröste nicht hoch, aber die Qualität war sehr gut. Die Situation in dieser Saison ist anders: es wird erwartet, dass die Apfelerträge im Jahresvergleich zunehmen, während die Fruchtgröße höchstwahrscheinlich infolge der Trockenheit kleiner sein wird.

Zudem erwarten die moldawischen Erzeuger größeren Wettbewerb in dem externen Markt, hieß es in dem Artikel. Es wird erwartet, dass die Apfelproduktionsmengen nach einer kräftigen Abnahme 2017 auf ihre normalen Niveaus zurückkehren. Somit wird Moldawien mehr Schwierigkeiten bei dem Apfelexport haben, wenn die erwartete Abnahme bei der Fruchtqualität in Rechnung gestellt wird.

Der Nationalen Lebensmittelsicherheitsbehörde (ANSA) zufolge wurden letztes Jahr rund 50% des erzeugten Obstes in Moldawien weiterverarbeitet sowie 12% des Gemüses. 2017 erzeugten die moldawischen Konservenfabriken mehr als 35.000 Tonnen Obst- und Gemüsesäfte (einschließlich über 17.000 Tonnen konzentrierte) und 15.000 Tonnen konserviertes Obst und Gemüse. Dieses Jahr wird erwartet, dass Moldawien rund 600.000 Tonnen Obst erntet, darunter 150.000 Tonnen Steinobst und 450.000 Tonnen Kernobst.

Quelle: Fruit-Inform/ East-Fruit

 

 

Veröffentlichungsdatum: 20.06.2018

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