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Bundmöhren mit hochpreisigem Saisonstart

11. Juni 2018

Kurz vor dem Markteinstieg erster deutscher Gewichtsmöhren wird der Markt mit den verbleibenden Mengen an Importware gut versorgt, so die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI). Die hochsommerliche Witterung, das Ausbleiben von Werbeaktionen und die vergleichsweise hohen Preise für Möhren, haben eine ruhige Nachfrage zur Folge.

Bildquelle: Shutterstock.com  Bundmöhren
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Importware wird auch noch in der 24. Woche überwiegend den Bedarf des Einzelhandels decken, erste begrenzte Mengen an deutschen Möhren werden jedoch das Sortiment ergänzen. Ab Woche 25 wird sich die Umstellung auf deutsche Ware aus dem Südwesten verstärkt vollziehen. Die Preisgestaltung für das Importangebot ist weitgehend unverändert. Auf Verbraucherebene haben sich die Preise nun auf dem hohen Niveau stabilisiert. In der vergangenen Woche zahlten die Verbraucher für 1 kg Möhren unverändert durchschnittlich 1,60 EUR.

In Nordrhein-Westfalen hat jüngst die Bundmöhrenernte eingesetzt, in der 24. Woche wird auch in den weiter nördlichen Regionen die Ernte beginnen. Damit deckt der Einzelhandel seinen Bedarf nun wieder verstärkt mit regionaler Ware und der überregionale Versand aus den frühen Anbauregionen hat sich abgeschwächt. Saisonüblich haben die Preise für Bundmöhren mit den steigenden Angebotsmengen nachgegeben. In der 23. Woche kosteten Bundmöhren aus deutscher Produktion an den Großmärkten mit 110 EUR/100 Bund rund 5 % weniger als in der Vorwoche.

Quelle und Copyright: AMI-informiert.de (AMI, 07.06.2018)

Veröffentlichungsdatum: 11.06.2018

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