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Statistik Austria: Trotz schwacher Obsternte 2016/17 Produktionsplus bei pflanzlichen Nahrungsmitteln

30. April 2018

Die pflanzliche Produktion stieg im Wirtschaftsjahr 2016/17 gegenüber dem Vergleichszeitraum vor einem Jahr insgesamt um 11%, obwohl die Produktion Obst deutlich zurückging. Mehrimporte von Obst konnten den Produktionsrückgang nicht ausgleichen und reduzierten so den Inlandsverbrauch.

Bildquelle: Shutterstock.com Apfel Birnen
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Das geht aus den aktuellen Versorgungsbilanzen von Statistik Austria hervor, die für den Wirtschaftszeitraum vom 1. Juli 2016 bis 30. Juni 2017 das Aufkommen und die Verwendung der wichtigsten pflanzlichen Erzeugnisse darstellen.

In der Saison 2016/17 wurden in Österreich 208.800 t Obst (-56%), 687.900 t Gemüse (+7%) und 767.300 t Kartoffeln (+43%) geerntet.

Zur Deckung des Inlandsbedarfs wurden insgesamt 1,52 Mio. t Obst und Gemüse (+3%) und 259.400 t Kartoffeln (-3%) importiert.

Insgesamt standen 2016/17 im Inland 1,96 Mio. t Obst und Gemüse (-7%) und 881.700 t Kartoffeln (+29%) als Nahrungsmittel sowie als Rohstoff für die industrielle Verarbeitung (Food und Non-Food) zur Verfügung.

Aus der heimischen Landwirtschaft konnte der Bedarf an Kartoffeln zu 87%, an Gemüse zu 58% und an Obst zu 27% gedeckt werden.

Agraraußenhandelsvolumen gestiegen

Gegenüber dem Wirtschaftsjahr 2015/16 erhöhte sich das Agraraußenhandelsvolumen (pflanzliche und tierische Produkte) von 21,5 Mrd. auf 22,5 Mrd. Euro (+5%). Das entspricht einem Anteil von 8,1% am gesamten Außenhandelsvolumen (278,3 Mrd. Euro). Der Wert der Agrarimporte stieg von 11,3 Mrd. auf 11,7 Mrd. Euro (+4%) und jener der Exporte von 10,2 Mrd. auf 10,8 Mrd. Euro (+5%). Haupthandelspartner waren die Mitgliedstaaten der Europäischen Union mit einem Anteil von 84% bei den Importen und 75% bei den Exporten.

Quelle: Statistik Austria

Veröffentlichungsdatum: 30.04.2018

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