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Deutschland hat höchste Wachstumsrate bei Importen aus Spanien

28. November 2017

Der spanische Export von Obst und Gemüse an die EU hat in den ersten neun Monaten des Jahres um 3% gegenüber dem gleichen Zeitraum letztes Jahr auf 8.730 Millionen EUR zugenommen. Die Exporte außerhalb der EU sind um 2% auf 657,6 Millionen EUR gestiegen, zeigen Daten von dem Amt für Zölle und Verbrauchsteuern des Ministeriums für Wirtschaft und Wettbewerbsfähigkeit, die durch FEPEX weitergegeben wurden.

Bildquelle: Shutterstock.com Salat
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Spanische Exporte an die EU machen 93% der Gesamtmenge aus, wobei Deutschland und die Niederlande die Länder mit dem höchsten Wachstum sind, in beiden Fällen 5% auf je 2.457 Millionen EUR bei Deutschland und 756 Millionen EUR bei den Niederlanden. Die Lieferungen an Deutschland machen 28% der von Spanien an die EU exportierten Gesamtmenge aus.

Demgegenüber nahm der Export an Frankreich um 2% auf 1.632 Millionen EUR ab und an das Vereinigte Königreich (UK) auch um 2% auf 1.292 Millionen EUR.

In dem Bereich außerhalb der EU machen europäische Länder 2,7% des gesamten spanischen Exportes aus, wobei die Schweiz mit 170,7 Milllionen EUR (+6%) der erste Abnehmer ist.

Außerhalb Europas ist Brasilien das erste Abnehmerland mit 70,5 Millionen EUR, wobei es einen Rückgang von 14% gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres verzeichnet. Die Vereinigten Arabischen Emirate sind auch ein wichtiges Ziel mit 44,1 Millionen EUR (-9%), zudem Marokko mit 44,9 Millionen EUR (+22%), Saudi-Arabien mit 41 Millionen EUR (+18%) und Kanada mit 33,6 Millionen EUR (+26%).

Für FEPEX spiegelt der langsame Fortschritt der Nicht-EU-Exporte den Bedarf wider, neue Maßnahmen zu ergreifen, die die Politik der Marktdiversifikation begünstigen.

Quelle: FEPEX

Veröffentlichungsdatum: 28.11.2017

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